Extrazelluläres ATP schützt vor dem akuten endothelialen Reperfusionsschaden
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Zusammenfassung
Die Hauptaufgabe der vorliegenden Arbeit war zu klären, Extrazelluläres ATP schützt vor dem akuten endothelialen Reperfusionsschaden 1) ob extrazelluläres ATP die reperfusionsinduzierte Lückenbildung in Endothelzellschichten und die reperfusionsinduzierte Ödementstehung in isoliert perfundierten Herzen reduzieren kann, 2) ob eine Beeinflussung der reperfusionsinduzierten Lückenbildung von der intrazellulären Calciumhomöostase abhängig ist, 3) ob extrazelluläres ATP den endothelialen kontraktilen Apparat durch Modulierung der MLK-Phosphorylierung beeinflusst und 4) ob diese Effekte durch den Abbau von ATP zu Adenosin und dadurch bedingte Eigeneffekte von Adenosin beeinflusst werden. Die Ergebnisse der vorgelegten Arbeit zeigen: 1) Extrazelluläres ATP verhindert die reperfusionsinduzierte Lückenbildung bei kultivierten mikrovaskulären Endothelzellmonolayern und reduziert die reperfusionsinduzierte Ödematisierung an isolierten Herzen. 2) Die von ATP vermittelte Protektion ist unabhängig von der intrazellulären Ca2+- Konzentration. 3) Extrazelluläres ATP wirkt direkt auf den endothelialen kontraktilen Apparat und reduziert die Phosphorylierung der Myosinleichtketten. 4) Diese protektive Wirkung von ATP ist über purinerge P2-Rezeptoren vermittelt und nicht durch den ATP-Metaboliten Adenosin bedingt.Verknüpfung zu Publikationen oder weiteren Datensätzen
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Anmerkungen
Erstpublikation in
Giessen : VVB Laufersweiler 2006
