Extrazelluläres ATP schützt vor dem akuten endothelialen Reperfusionsschaden
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http://dx.doi.org/10.22029/jlupub-13046Abstract
Die Hauptaufgabe der vorliegenden Arbeit war zu klären, Extrazelluläres ATP schützt vor dem akuten endothelialen Reperfusionsschaden
- ob extrazelluläres ATP die reperfusionsinduzierte Lückenbildung in Endothelzellschichten und die reperfusionsinduzierte Ödementstehung in isoliert perfundierten Herzen reduzieren kann,
- ob eine Beeinflussung der reperfusionsinduzierten Lückenbildung von der intrazellulären Calciumhomöostase abhängig ist,
- ob extrazelluläres ATP den endothelialen kontraktilen Apparat durch Modulierung der MLK-Phosphorylierung beeinflusst und
- ob diese Effekte durch den Abbau von ATP zu Adenosin und dadurch bedingte Eigeneffekte von Adenosin beeinflusst werden. Die Ergebnisse der vorgelegten Arbeit zeigen:
- Extrazelluläres ATP verhindert die reperfusionsinduzierte Lückenbildung bei kultivierten mikrovaskulären Endothelzellmonolayern und reduziert die reperfusionsinduzierte Ödematisierung an isolierten Herzen.
- Die von ATP vermittelte Protektion ist unabhängig von der intrazellulären Ca2+- Konzentration.
- Extrazelluläres ATP wirkt direkt auf den endothelialen kontraktilen Apparat und reduziert die Phosphorylierung der Myosinleichtketten.
- Diese protektive Wirkung von ATP ist über purinerge P2-Rezeptoren vermittelt und nicht durch den ATP-Metaboliten Adenosin bedingt.
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Original publication in
Giessen : VVB Laufersweiler 2006
