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Entwicklung und Evaluation rekombinanter Antikörper-Fluorophor-Konjugate mit Spezifität für Endometriose

dc.contributor.advisorMeinhold-Heerlein, Ivo
dc.contributor.advisorSchänzer, Anne
dc.contributor.authorGrimm, Armin
dc.date.accessioned2026-10-05T14:04:07Z
dc.date.issued2025
dc.description.abstractEndometriose ist eine chronische Erkrankung, die durch ektopes endometrioides Gewebe verursacht wird. Häufige Lokalisationen sind die Ovarien, die Eierstöcke und das Peritoneum. Die Laparoskopie stellt den diagnostischen und therapeutischen Goldstandard dar. Eine zentrale Herausforderung ist hierbei die korrekte Identifikation der Krankheitsherde. Dies führt zu einer unvollständigen Resektionsrate mit Symptompersistenz. Aktuelle Verfahren zur optimierten Darstellung der Krankheitsherde wie die NIR-ICG-assistierte Endometriosechirurgie führen ebenfalls nicht zu einer sicheren vollständigen Resektion. In dieser Studie wurden Antikörper-Fluorophor-Konjugate (AFK) entwickelt, die spezifisch für endometrioide Antigene sind und potenziell die intraoperative Detektionsrate verbessern könnten. Die AFK bestehen aus rekombinanten scFv-Antikörpern, die genetisch mit dem SNAP-tag verknüpft sind, was eine seitenspezifische Konjugation mit BG-modifizierten Fluorophoren ermöglicht. Das Ziel dieser Promotionsarbeit war es, die Fähigkeit der entwickelten AFK zu demonstrieren, endometrioide Zelllinien spezifisch zu detektieren und zu binden. Es wurden dazu rekombinante scFv-SNAP-Fusionsproteine hergestellt, die gegen vier verschiedene Antigene gerichtet sind, die in endometrioidem Gewebe exprimiert werden: Epidermal Growth Factor Receptor (EGFR), Chondroitin Sulfate Proteoglycan 4 (CSPG4), Epithelial Cell Adhesion Molecule (EpCAM) und Folate Receptor alpha (FRα). Um die Detektionsfähigkeit der AFK zu zeigen, wurde ihr Bindungsverhalten an vier verschiedene endometrioide Zelllinien (12Z, 49Z, THESC, Ishikawa) in der Durchflusszytometrie und Flureszenzmikroskopie untersucht. Die AFK konnten spezifisch an endometrioide Zelllinien binden, die die Antigene EGFR, CSPG4, EpCAM und FRα exprimierten. Es war zudem möglich mit den scFv-SNAP-Fusionsproteinen gleichzeitig zwei verschiedenen Antigene zu detektieren. Zusammenfassend waren die AFK, die mittels der SNAP-tag-Technologie hergestellt wurden, dazu in der Lage endometrioide Zelllinien zu detektieren. Damit wurde eine Grundlage zur weiteren Erforschung dieser scFv-SNAP-Fusionsproteine als Bildgebungsmodalität in der Diagnostik und Therapie der Endometriose gelegt.
dc.identifier.urihttps://jlupub.ub.uni-giessen.de/handle/jlupub/22109
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.22029/jlupub-21452
dc.language.isode
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/page/InC/1.0/
dc.subject.ddcddc:610
dc.titleEntwicklung und Evaluation rekombinanter Antikörper-Fluorophor-Konjugate mit Spezifität für Endometriose
dc.typedoctoralThesis
dcterms.dateAccepted2026-06-01
local.affiliationFB 11 - Medizin
thesis.levelthesis.doctoral

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