Untersuchungen zu Plastizität und Funktion des KSPV Core-Proteins

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Das KSPV Core-Protein bildet zusammen mit dem viralen Genom das Nukleokapsiddes Viruspartikels. Seine Plastizität wurde durch gezielte Verkleinerung undVergrößerung der Core-kodierenden Region untersucht.1) Deletionen der Core-Aminosäuren (AS) 179-180,194-198, 208-212 oder 254-255wirken sich stark negativ auf die Bildung von Viruspartikeln aus. Große Bereichebasischer AS (213-231) können ohne starke Reduktion der Virusproduktion entferntwerden.2) Eine Vergrößerung des Core-Proteins durch Duplikation oder Triplikation desCore-Gens sowie durch das Einfügen von ein bis drei YFP-Genen zwischen zweiCore-Genen ist möglich. Dabei werden die vergrößerten Proteine in die gebildetenViruspartikel integriert.3) Die korrekte räumliche Anordnung von Core-Domänen ist für die Funktion desProteins essentiell.4) Der Aminosäureaustausch Asparagin 2256 zu Tyrosin in der NS3-Helikase-Domäne steigert die Virusbildung eines subvitalen KSPV, das für YFP-Core kodiert,um mehr als das Hundertfache.Von der Partikelbildung unabhängige Core-Funktionen sollten durch dieCharakterisierung eines Core-Deletions-KSPV (Vp1017) untersucht werden.1) Das Vp1017 ist auf primären porzinen Zellen nicht vermehrungsfähig. PorzineZelllinien mit aktiviertem IFN-System zeigen eine stark verminderte Empfänglichkeitfür das Vp1017 und eine Reduktion der Virusproduktion.2) Das Vp1017 besitzt ein nicht funktionelles Npro. Es erfolgt keine Abspaltung vomviralen Polyprotein und somit auch keine Antagonisierung von IRF-3. Die Insertionvon fünf AS an der Npro-Core Spaltstelle ist ausreichend, um die Funktionalität vonNpro wiederherzustellen (VpCR85).3) Die Empfänglichkeit von porzinen Zelllinien mit aktiviertem IFN-System für dasVpCR85 ist deutlich herabgesetzt. Diese Reduktion der Empfänglichkeit kann durchdas Vorhandensein von Core im Viruspartikel, in Abhängigkeit von der Menge,teilweise bis gänzlich aufgehoben werden.

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Giessen : VVB Laufersweiler 2011

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