Pulmonale Endarteriektomie bei chronisch thrombembolischer pulmonaler Hypertonie : zwei Jahre Ergebnisse : gibt es Prädiktoren für das Outcome?

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ZieleDie pulmonale Thrombendarteriektomie ist die therapeutische Methode der Wahl für Patienten mit CTEPH. Ziel war es, klinische und hämodynamische postoperative Ergebnisse und deren Veränderung während der Follow up Zeit zu untersuchen sowie mögliche Prädiktoren für das Outcome zu finden. MethodenZwischen September 2007 und Februar 2010 wurde 39 Patienten am UKGM operiert. Die Nachuntersuchung erfolgte im Mittel nach 34,5 Monaten entweder am UKGM oder bei dem heimatnahen nachbehandelnden Pulmologen. Wir untersuchten klinische, echokardiographische sowie Lungenfunktionsparameter. ErgebnisseKeiner der Patienten verstarb im Rahmen der PEA oder ihrer Folgen. Postoperativ konnten 100% der Patienten der NYHA Klasse I oder II zugeordnet werden (vs. 7% prä-PEA). Die 6-MWD steigerte sich um 26% (von 365,4±142,6m auf 460,9±121,9m), der mPAP sank signifikant um 31% (von 36,5±14 mmHg auf 25,1±10 mmHg), der PVR sank um 26,8% (von 529±378,9 dyn/s/cm-5 auf 387±209,6 dyn/s/cm-5). RV Durchmesser, Trikuspidal- und Pulmonalklappeninsuffizienz verbesserten sich. Der Tei Index scheint mit mPAP und PVR zu korrelieren. Es konnten keine Prädiktoren für das postoperative Outcome bestimmt werden. ZusammenfassungDie PEA hat exzellente Ergebnisse und führt bei der großen Mehrheit der Patienten zur Verbesserung der hämodynamischen Parameter, insbesondere des PAP, was sich klinisch in einer Verbesserung oder Normalisierung der Belastbarkeit (NYHA) widerspiegelt. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind wegen möglicher CTEPH-Rezidive und vereinzelten Verschlechterungen im Verlauf notwendig. Wie in anderen Studien konnten wir zeigen, dass der Erfolg der Operation und die Verbesserung der NYHA-Klasse von der erfolgreichen Reduktion des PAP-Druckes (in unserer Studie der mPAP/RR Quotienten) abhängt. Bei sorgfältiger Patientenauswahl und präoperativer Vorbereitung sowie bei Durchführung der Operation durch erfahrene Chirurgen ist eine PEA mit niedriger Mortalität durchführbar. Bei möglicher Prädiktivität des Tei-Indexes für mPAP und PVR sollten weitere Studien erfolgen.

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