Pulmonale Endarteriektomie bei chronisch thrombembolischer pulmonaler Hypertonie : zwei Jahre Ergebnisse : gibt es Prädiktoren für das Outcome?

Datum

2016

Autor:innen

Moschner, Anna Lisa

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Zusammenfassung

ZieleDie pulmonale Thrombendarteriektomie ist die therapeutische Methode der Wahl für Patienten mit CTEPH. Ziel war es, klinische und hämodynamische postoperative Ergebnisse und deren Veränderung während der Follow up Zeit zu untersuchen sowie mögliche Prädiktoren für das Outcome zu finden. MethodenZwischen September 2007 und Februar 2010 wurde 39 Patienten am UKGM operiert. Die Nachuntersuchung erfolgte im Mittel nach 34,5 Monaten entweder am UKGM oder bei dem heimatnahen nachbehandelnden Pulmologen. Wir untersuchten klinische, echokardiographische sowie Lungenfunktionsparameter. ErgebnisseKeiner der Patienten verstarb im Rahmen der PEA oder ihrer Folgen. Postoperativ konnten 100% der Patienten der NYHA Klasse I oder II zugeordnet werden (vs. 7% prä-PEA). Die 6-MWD steigerte sich um 26% (von 365,4±142,6m auf 460,9±121,9m), der mPAP sank signifikant um 31% (von 36,5±14 mmHg auf 25,1±10 mmHg), der PVR sank um 26,8% (von 529±378,9 dyn/s/cm-5 auf 387±209,6 dyn/s/cm-5). RV Durchmesser, Trikuspidal- und Pulmonalklappeninsuffizienz verbesserten sich. Der Tei Index scheint mit mPAP und PVR zu korrelieren. Es konnten keine Prädiktoren für das postoperative Outcome bestimmt werden. ZusammenfassungDie PEA hat exzellente Ergebnisse und führt bei der großen Mehrheit der Patienten zur Verbesserung der hämodynamischen Parameter, insbesondere des PAP, was sich klinisch in einer Verbesserung oder Normalisierung der Belastbarkeit (NYHA) widerspiegelt. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind wegen möglicher CTEPH-Rezidive und vereinzelten Verschlechterungen im Verlauf notwendig. Wie in anderen Studien konnten wir zeigen, dass der Erfolg der Operation und die Verbesserung der NYHA-Klasse von der erfolgreichen Reduktion des PAP-Druckes (in unserer Studie der mPAP/RR Quotienten) abhängt. Bei sorgfältiger Patientenauswahl und präoperativer Vorbereitung sowie bei Durchführung der Operation durch erfahrene Chirurgen ist eine PEA mit niedriger Mortalität durchführbar. Bei möglicher Prädiktivität des Tei-Indexes für mPAP und PVR sollten weitere Studien erfolgen.


AimsPulmonary thrombendarterectomy is the established method of treatment for patients with chronic thromboembolic pulmonary hypertension. The aim was to study clinical and haemodynamic post operative results and their progress within a given follow up time as well as the detection of possible predictors for the outcome. MethodsBetween September 2007 und February 2010 39 patients were operated at the UKGM. The patients were asked to be reexamined (mean 34.5 months) either at the UKGM or at their respiratory physician at home. We analysed clinical, echocardiographic and lung function parameters. ResultsNone of the patients died because of the PEA or its consequences. After PEA, 100% of the patients were classified as NYHA I or II (vs. pre-PEA 7%), 6-MWD increased by 26% (365.4±142.6m to 460.9±121.9m), mPAP was significantly reduced by 31% (36.5±14 mmHg to 25.1±10 mmHg), PVR was reduced by 26.8% (529±378.9 dyn/s/cm-5 to 387±209.6 dyn/s/cm-5). RV diameter, tricuspidal and pulmonary valve insufficiency all improved. The Tei Index seems to correlate with mPAP and PVR. No predictors were found to forecast post operative outcome.ConclusionPEA in CTEPH was in all cases successful. Even patients with persistent pulmonary hypertension benefited from a clinical improvement. In future there should be further researches to study the predictivity of tei-index for mPAP and PVR.8

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