Evaluation des echokardiographischen Parameters TAPSE/PASP als Prognoseparameter für kardiales Remodeling und Mortalität bei ischämischen und nicht-ischämischen Kardiomyopathien

dc.contributor.advisorKeller, Till
dc.contributor.advisorWolff, Matthias
dc.contributor.authorHaen, Saskia Marilies Martina Gabriela
dc.date.accessioned2026-07-22T07:56:52Z
dc.date.issued2026
dc.description.abstractFragestellung: Die Dissertation beschäftigt sich mit der Frage, ob der Echokardiographie Parameter TAPSE/PASP eine Aussage über das kardiale Remodeling, vor allem des rechten Herzens, geben kann. Methode: In die Studie wurden 408 Patienten der BioCVI-Studie mit ischämischer oder nicht-ischämischer Kardiomyopathie eingeschlossen. In den Echokardiographieuntersuchungen der Patienten konnte für 111 Patienten eine TAPSE- und ein PASP-Wert gemessen werden. In einer Baselinetabelle würden diese 111 in drei Gruppen nach den Tertilen ihrer TAPSE/PASP-Quotienten geordnet und anhand ihrer Personen bezogenen Daten (z.B. Alter, Geschlecht, Vorerkrankungen), MRT-Parameter (z.B. RVESV, LVESV), Echokardiografieparameter (z.B. LVEF) und Biomarkern (z.B. eGFR) miteinander verglichen. In einem nächsten Schritt wurde der Quotienten in einer Korrelationsanalyse nach Pearson mit den MRT-Parameter weiter untersucht. Zur Validierung der Ergebnisse analysierte ich in einer anderen Kohorte mit 615 Patienten mit koronarer Herzerkrankung und einer EF < 45% aus der BioProspektiv-Studie die Aussagekraft von TAPSE/PASP bezüglich der Mortalität. Bei 221 dieser Patienten konnte ein TASPE/PASP-Quotient errechnet werden. In einer Baselinetabelle wurden die Verstorben und Überlebenden verglichen. Hier wurden die gleichen Parameter verwendet wie bei der BioCVI-Baselinetabelle allerdings ohne MRT-Parameter. Als nächstes wurden drei Modelle einer logistischen Regression mit den hochsignifikanten Parametern aus der Baseline-Analyse und jeweils einem der drei Parameter TAPSE, PASP oder TAPSE/PASP erstellt. Ergebnisse: In der Baselineanalyse der BioCVI-Daten zeigte sich, dass Patienten mit einem niedrigen TAPSE/PASP-Quotienten signifikant größere Ventrikelvolumina, kleinere RVEF-Werte, höhere NTproBNP-Werte, auch kleinere LVEF-Werte und schlechtere Werte bei den Strainparametern für beide Herzseiten aufwiesen. In den Korrelationsanalysen korrelierte TAPSE/PASP gut mit den Volumina der Herzhöhlen im MRT. Dabei zeigte sich der Quotient für die rechtsventrikulären Parameter auch stärker als TAPSE oder PASP allein. In der BioProspectiv-Kohorte zeigte sich TAPSE/PASP als Prädiktor für Mortalität und blieb in den drei logistischen Regressionsmodellen mit LVEDd der einzige unabhängige Prädiktor. Als Cut-Off für fortgeschrittenes Remodeling konnte 0,38 mm/mmHg und für Mortalität 0,35 mm/mmHg ermittelt werden. Schlussfolgerung: TAPSE/PASP ist ein Echokardiographie-Parameter anhand dessen der Fortschritt des Remodelings am Herzen vor allem der rechten Seite abgeschätzt werden kann. Ebenso ist der Quotient TAPSE/PASP ein Prädiktor für Mortalität.
dc.identifier.urihttps://jlupub.ub.uni-giessen.de/handle/jlupub/21703
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.22029/jlupub-21047
dc.language.isode
dc.rightsAttribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 Internationalen
dc.rights.urihttp://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/
dc.subjectTAPSE/PASP
dc.subjectkardiales Remodeling
dc.subjectKardiomyopathie
dc.subject.ddcddc:610
dc.titleEvaluation des echokardiographischen Parameters TAPSE/PASP als Prognoseparameter für kardiales Remodeling und Mortalität bei ischämischen und nicht-ischämischen Kardiomyopathien
dc.typedoctoralThesis
dcterms.dateAccepted2026-02-19
local.affiliationFB 11 - Medizin
thesis.levelthesis.doctoral

Files

Original bundle

Now showing 1 - 1 of 1
Loading...
Thumbnail Image
Name:
HaenSaskia-2026-02-19.pdf
Size:
1.64 MB
Format:
Adobe Portable Document Format

License bundle

Now showing 1 - 1 of 1
Loading...
Thumbnail Image
Name:
license.txt
Size:
7.58 KB
Format:
Item-specific license agreed upon to submission
Description: