Multimodale Evaluation der rechtsventrikulären Funktion bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie

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Hintergrund: Die rechtsventrikuläre (RV) Funktion ist der Hauptprognosefaktor bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie (PH). Anpassung des rechten Ventrikels an eine erhöhte Nachlast ist definiert als Quotient aus endsystolischer Elastance zu arterieller Elastance (Ees/Ea). Die Beziehung zwischen der rechtsventrikuloarteriellen Koppelung zum dem Schweregrad der PH und dem Auftreten eines Rechtsherzversagens (definiert durch einen massiven Volumen Anstieg und einer Abnahme der Ejektionsfraktion) ist jedoch nicht genau bekannt.Ziel: Die Bestimmung des Grenzwertes der rechtsventrikuloarteriellen Koppelung, ab welchem ein Rechtsherzversagen bei PH Patienten auftritt, sowie der Vergleich invasiver und nichtinvasiver Messmethoden der rechtsventrikulären Funktion. Methoden und Ergebnisse: Durchgeführt wurde eine kardiale Magnetresonanztomo-graphie (cMRT) bei 42 PH Patienten. In einem darauffolgenden Zeitraum von 24 Stun-den erfolgten eine diagnostische Rechtsherzkatheteruntersuchung sowie die Aufzeichung von Druck-Volumen-Diagrammen bei allen Probanden. In der Mean ± Standardabweichung lagen der Ees und der Ea Wert bei 0.59 ± 0.36 und 0.81 ± 0.45 mmHg/ml; Der Ees/Ea Quotient betrug im Median 0.73 bei einem Interquartil von 0.47 bis 1.07. Die mittels cMRT gemessene RV Ejektionsfraktion lag bei 39 ± 13%. Das ebenfalls im cMRT ermittelte ESV/BSA lag bei einem Median von 62 mL/m² mit einem Interquartil von 44 bis 107 mL/m2, das ESV/BSAbei einem Median von 104 mL/m² mit einem Interquartil von 77 bis 148 ml/m2. Der Ees/Ea Quotient zeigte sich vermindert bei steigendem RV EDV/BSA und steigender RV Masse/BSA sowie bei verringerter RV EF. So lag dieser Quotient bei Werten von 0.89 bis 1.15 in den Untergruppen mit geringer Beeinträchtigung und sank mit zunehmender Maladaptation bis auf Wert von 0.55 bis .061. Die Analyse einer Receiver operating characteristic Kurve ergab, dass ein Cut-off des Ees/Ea Quotienten von 0.805 mit einem beginnenden Rechtsherzversagen (erhöhte RV Volumina und einer EF<35%) assoziiert ist. Schlussfolgerung: Die rechtsventrikuloarterielle Koppelung, definiert durch den Ees/Ea-Quotienten, weist eine erhebliche Reserve von normalen Werten (1.5 2) zu Werten unter 0.8 auf. Weiterhin bietet dieser Parameter keinen Vorteil in Bezug auf die Vorhersage eines bevorstehenden Rechtsherzversagens bei PAH Patienten gegenüber der Ejektionsfraktion sowie dem SV/ESV.

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