Ziel dieser Studie war es, die klinische Anwendbarkeit des Digital Shade Guide 4 mit Hilfe von drei Experimenten zu überprüfen und herauszufinden, ob die Qualität der Farbbestimmung optimiert werden kann und ob das Gerät eine Alternative zur herkömmlichen Bestimmung der Farbe sein kann.
Das Ergebnis der ersten Versuchsreihe - Herstellung von dreissig Verblendkronen und -brücken nach den vorher ermittelten Farbangaben durch DSG 4 - zusätzlich wurden die Zahnfarben auch mit Farbringen auf herkömmliche Weise bestimmt.
Nach dem Einsetzen wurde die Zufriedenheit der Patienten mit diesen Messungen auf einer Skala von 1 bis 10 beurteilt. Dies zeigte eine durchschnittliche Zufriedenheit der Patienten von 8,83. Beim Vergleich beider Farbbestimmungsmethoden gab es eine Übereinstimmung in dreissig Fällen.
Die zweite Untersuchung - Messungen der fertiggestellten Arbeiten mittels DSG 4 und Vergleich mit den Messungen an den natürlichen Zähnen aus Versuchsreihe 1 - zeigte, dass DSG 4 nicht in der Lage war, die vorher gemessene Zahnfarbe in den hergestellten Verblendkronen und -brücken wiederzuerkennen.
In der letzten Versuchsreihe - Messung von Probekörpern bestimmter Keramikfarben - ,die durchgeführt wurde, um die Ergebnisse des zweiten Versuches zu untersuchen, war das DSG 4 zwar in der Lage, A- und B-Farben zu identifizieren, jedoch nicht die C- und D-Farben sowie Mischfarben.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass DSG 4 eine Alternative zur herkömmlichen Methode darstellt. Es konnte nicht bewiesen werden, dass die traditionelle Farbbestimmung mittels Farbringen schlechter ist als die instrumentelle durch DSG 4. Aus diesem grund sind weitere Untersuchungen nötig.
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