Todesanzeigen - eine Gattungsanalyse

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Die Analyse nähert sich ihrem Objekt Todesanzeige aus der Perspektive des Gattungskonzeptes, das seit Beginn der 80er Jahre insbesondere im Konstanzer Umfeld um Thomas Luckmann entwickelt wurde. Dabei wurde der wissens- und kommunikationssoziologische Ansatz zur Analyse kommunikativer Gattungen aus dem Gegenstandsbereich der mündlichen Kommunikation auf ein schriftsprachlich-ikonographisches Objekt übertragen, um auf diesem Wege neue Einsichten in ein kulturelles Relikt, die Todesanzeige, zu ermöglichen. Zunächst wird dazu die "Grammatikalität" der Todesanzeige rekonstruiert.Danach lenkt sich der Fokus auf die Praktiken der Darstellung der beteiligten Akteure des Verstorbenen wie der Hinterbliebenen. Den Abschluss bilden Überlegungen zu der Frage, inwiefern sich im Prozess der Modernisierung die Gattung Todesanzeige innerhalb der rituellen Verfassung der Gesellschaft insgesamt ändert und insbesondere durch verstärkt auftretende Elemente der Individualisierung ihren Gattungscharakter einbüßt.

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