Die Weichteilanalyse nach Rob Mulié als maßgebliche Grundlage einer suffizienten Modelloperation in der Dysgnathiechirurgie

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Das ästhetische Erscheinungsbild spielt für die Menschen unserer heutigen Gesellschaft eine immer größere Rolle. So stellt bei einer operativen Korrektur einer Kieferfehlstellung neben dem Einstellen einer neutralen Verzahnung auch die Verbesserung der Ästhetik einen der Hauptgründe für die Durchführung einer solchen Operation dar. Um ein sowohl funktionell als auch ästhetisch optimales Operationsergebnis zu erhalten, ist präoperativ eine detaillierte, individuelle Planung anhand einer Modelloperation notwendig, bei der die Kiefer unter Berücksichtigung der Planungsunterlagen dreidimensional im Raum neu positioniert werden. Neben der Korrektur des Fehlbisses sollen mit Hilfe der Weichteilanalyse nach Rob Mulié die Gesichtsproportionen dabei so verändert werden, dass das Gesicht nach Durchführung der Operation ein harmonisches Erscheinungsbild mit einem ausgewogenen Größenverhältnis zwischen den verschiedenen Gesichtsanteilen zeigt. Ziel dieser Studie war es herauszufinden, ob und wie häufig es durch die detailliert geplante Kieferumstellungsoperation gelang, postoperativ eine faziale Harmonie nach den Kriterien von Rob Mulié zu erreichen. Im Sinne der Qualitätssicherung sollte hierzu jeweils die postoperative Weichteilanalyse mit der präoperativen Analyse verglichen werden. Ferner sollte überprüft werden, ob es möglich ist, die zeitaufwendige bislang mit Lineal und Bleistift auf Papier durchgeführte Weichteilanalyse mit Hilfe eines eigens entwickelten JAVA-Programms zeitsparend zu ersetzen.

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