Werkstoffkundliche Untersuchung zur bleibenden Deformation nach Dehnung von Typ-3 Abformwerkstoffen

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Ziel dieser Arbeit war es, klinisch relevante Einflussfaktoren auf die bleibende Deformation nach Dehnung von Typ-3 Abformmaterialien zu untersuchen.Es wurden 3 Materialien, ein Polyether- und zwei Hybridabformmaterialien untersucht. Die Abformmaterialien wurden in eine Edelstahl-Prüfkörperform eingebracht und bei 37 °C in einem Wasserbad ausgehärtet. Die Dehnung der Prüfkörper mit einer Universal-Prüfmaschine (Typ1454, Zwick/Roell, Ulm) schloss sich an. Die Einflussfaktoren Dehnlänge, Dehnge-schwindigkeit und Verweildauer der Prüfkörper im Wasserbad wurden variiert. Nach der Dehnung wurden die Prüfkörper an 3 verschiedenen Zeitpunkten vermessen und die bleiben-de Deformation bestimmt.Bei allen Materialien konnte eine signifikante Verringerung der bleibenden Deformation durch Verlängerung der Wasserbadverweildauer festgestellt werden. Bei 2 Materialien kann die resultierende Verringerung als klinisch relevant angesehen werden, das dritte Material wies durchweg sehr niedrige bleibende Deformationen auf. Höhere Dehnlängen ergaben höhere bleibende Deformationen. Die Dehngeschwindigkeit zeigte in manchen Prüfgruppen einen signifikanten Einfluss, dieser war jedoch in keinem Fall von klinischer Relevanz.

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