Neurodermitis-Schulung Therapieeffektivität einer nicht-randomisierten Fallkontrollstudie

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Neurodermitis ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, bei welcher das Hauptsymptom Juckreiz im Vordergrund steht. In verschiedenen Studien zeigte sich eine 1-Jahres-Prävalenz bei erwachsenen Neurodermitispatienten zwischen 2 und 3% (Herd et al., 1996; Muto et al., 2003). In der vorliegenden Arbeit wurde versucht herauszufinden welchen Einfluss die Neurodermitisschulung auf die Lebensqualität, das Coping, Depressionen, Ängste, den objektiven und subjektiven Hautzustand, Schlafstörungen und den Juckreiz hat. Es sollte gezeigt werden, dass Patienten, die eine Schulung durch ein interdisziplinäres Team erhalten, besser mit der Erkrankung Neurodermitis umgehen und diese im Alltag besser bewältigen können. In der ARNEStudie von Heratizadeh et al. (2017) wurde die Schulungsgruppe mit einer Wartekontrollgruppe verglichen. Dies führte eventuell zu positiven Effekten bei der Wartekontrollgruppe allein durch die Aussicht auf die Schulung und die nachfolgende Verbesserung der vorhandenen Symptome. Deshalb sollte die hier vorliegende Studie die reale Situation des medizinischen Alltags bei Patienten ohne Schulung oder überhaupt das Wissen darüber mit Schulungspatienten vergleichen, um eventuell noch stärkere Unterschiede zwischen beiden Gruppen aufzuzeigen. Dies war jedoch nicht der Fall, was sicherlich mitunter an der geringen Probandenzahl von 30 Schulungspatienten und 25 Kontrollpatienten lag. Es wäre interessant diese Studie erneut mit einer höheren Probandenzahl durchzuführen.

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