Der Einfluss von Inflammation auf das kardiale Remodeling, gemessen anhand des nicht-invasiven myokardialen Inflammations-Markers „T2-Relaxationszeit“ bei Patienten mit nicht- ischämischer Kardiomyopathie

dc.contributor.advisorRolf, Andreas
dc.contributor.authorPhilipsen, Katharina
dc.date.accessioned2026-08-03T12:57:58Z
dc.date.issued2026
dc.description.abstractEinleitung: Ziel dieser Arbeit ist es, den Einfluss von Entzündung auf das kardiale Remodeling bei Patienten mit NICM, insbesondere DCM und HCM, darzustellen. Unter Verwendung moderner kardialer MR-Techniken (CMR) wird der Zusammenhang zwischen myokardialer Entzündung, gemessen durch die T2-Relaxationszeit, und strukturellen und funktionellen kardialen Veränderungen untersucht. Methoden: Die Studie wurde an insgesamt 482 NICM-Patienten (425 mit DCM, 57 mit HCM) und 60 gesunden Freiwilligen (Volunteers) als Kontrollgruppe durchgeführt. Methodisch umfasste die Untersuchung von Patienten und Freiwilligen 3-Tesla-CMR-Scans, Mapping-Techniken, inklusive der Berechnung des ECV und Bildgebung mit später Gadoliniumanreicherung (LGE) zur Beurteilung der Gewebeeigenschaften sowie Funktionsanalysen. Letztere beinhalten dabei Messungen des Strains und der EF. Im Folgenden bewerten statistische Methoden die Korrelation zwischen T2-Werten und den bildmorphologischen Parametern. Ergebnisse: Zu den wichtigsten Ergebnissen zählt hierbei der hochsignifikante Zusammenhang der T2-Zeit und der Fibrosemarker, vor allem in der Patientengruppe mit HCM, welcher über den zu erwartenden Zusammenhang durch Abbildung gemeinsamer Gewebeeigenschaften hinaus geht und damit einen inflammatorischen Teilaspekt in der Fibroseentwicklung nahelegt sowie ein schwacher, aber ebenfalls hochsignifikanter Zusammenhang zwischen der T2-Zeit und den Parametern des funktionellen Remodelings (GCS und GLS) bei Patienten mit einer aktiven Myokarditis. Fazit: Somit können mit der Arbeit bereits untersuchte Sachverhalte anhand eines großen Patientenkollektivs bestätigt und die Anwendbarkeit der bisher schon etablierten Methoden bekräftigt werden. Die Kenntnis über die Rolle von Inflammation in der Krankheitsentwicklung der untersuchten Patientengruppen bildet die Grundlage für potenzielle Ansätze von Therapiemöglichkeiten und ist in Zusammenschau mit der Identifikation der T2-Relaxationszeit als zuverlässiger, nicht-invasiver Biomarker im Rahmen der (Früh-) Diagnostik relevant.
dc.identifier.urihttps://jlupub.ub.uni-giessen.de/handle/jlupub/21793
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.22029/jlupub-21137
dc.language.isode
dc.rightsAttribution 4.0 Internationalen
dc.rights.urihttp://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
dc.subject.ddcddc:610
dc.titleDer Einfluss von Inflammation auf das kardiale Remodeling, gemessen anhand des nicht-invasiven myokardialen Inflammations-Markers „T2-Relaxationszeit“ bei Patienten mit nicht- ischämischer Kardiomyopathie
dc.typedoctoralThesis
dcterms.dateAccepted2026-06-05
local.affiliationFB 11 - Medizin
thesis.levelthesis.doctoral

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