Der therapeutische Effekt von Dendrit-Tumor-Fusionszellen auf das Tumorwachstum im Lewis-Lungen-Karzinom-Modell der Maus

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Ziel dieser Arbeit war zu untersuchen, ob und welchen therapeutischen Effekt eine Therapie von malignen Tumoren mit Hybriden aus dendritischen Zellen und Tumorzellen, am Beispiel des Lewis-Lung-Karzinoms (LLC1) der C57/BL6 Mäuse, aufweist. Zur Fusion wurde eine Kombination aus Polyethylenglycol- und Elektroporationsfusion verwendet. Die Effizienz der Fusion wurde mittels Durchflußzytometrie und Fluoreszensmikroskopie kontrolliert. In der Durchflußzytometrie fanden sich Fusionsraten von 50%, in der Fluoreszenzmikroskopie konnte die Fusionsprodukte quantitativ und qualitativ beurteilt werden. Die Eigenschaften der Hybride wurden in vivo und in vitro untersucht. Die Stimulationsfähigkeit der HZ wurde sowohl in Proliferations- und Zytotoxizitätstests als auch in Immunisierungs-, Vakzinierungs-, Adoptiv- und Kombinationstherapieversuchen aus Vakzinierung und adoptiver Therapie untersucht. Das Tumorwachstum und das Metastasierungsverhalten wurde zum einen bildgebend mittels FpvCT und zum anderen post mortem mittels Histologie analysiert. Die Expression von Genen, die für Mediatoren der immunologischen Aktivierung und der Apoptose codieren, wurden mittels Microarray und RT-PCR überwacht. Während die Immunisierung mit Hybriden lediglich zu einer 23%igen Reduktion des Tumorwachstums führte, waren die adoptive Therapie mit 48% Tumorreduktion oder die Vakzinierungstherapie mit 60% Tumorreduktion wesentlich erfolgreicher. Der beste therapeutische Effekt zeigte sich bei der Kombination aus adoptiver Therapie und Vakzinierung mit 80% Reduktion des Tumorwachstums (alle angegebenen Prozentzahlen mit p<0,05 gegenüber LLC1 und p<0,05 gegenüber DZ). Dies dokumentiert, dass die Kombinationstherapie zu einem hocheffektiven und persistierenden Schutz vor Tumorwachstum führt. Es konnte eine Verlangsamung des Tumorwachstums und eine verringerte Metastasierung festgestellt werden. Ebenso konnte eine Erhöhung der Apoptoserate im Primärtumor und den Metastasen nachgewiesen werden. Die Induktion der Produktion von FAS/FASL, Caspase 3 und Caspase 8 durch die Hybridtherapie spielt hierbei eine entscheidende Rolle.Es kann konstatiert werden, dass eine Hybridkombinationstherapie bestehend aus wiederholten Vakzinierungen und adoptiver T-Zell-Therapie eine potente supressorische Wirkung gegenüber dem Wachstum des Primärtumors und der Metastasen hat.

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