Die sich in zwei Teile gliedernde Arbeit beschäftigt sich in ihrem ersten Abschnitt mit dem Einsatz von N-Chloraminen als neuartigen Haloniumionen-Quellen in der organischen Synthese. Dabei liegt der Schwerpunkt im Bereich der Chlorolactonisierung von ungesättigten Carbonsäuren. Die grundsätzliche Eignung dieser Chloroniumionenquelle zu Darstellung von gamma-Lactonen sowie Untersuchungen zum Einfluss chiraler N-Chloramine auf die Stereoselektivität der Lactonisierungsreaktion werden beschrieben.
Im zweiten Teil der Arbeit liegt der Schwerpunkt auf der Synthese von methylenverbrückten Bispyrrolidinliganden. Diese Substanzklasse bietet sich durch ihre interessante Struktur in enantiomerenreiner Form als Ligand für homogene Katalysereaktionen an. Mehrere mögliche Darstellungswege wurden untersucht. Der erste, erfolgreiche Einsatz von racemischen Mischungen vier verschiedener neuer Liganden in Cyclopropanierungreaktionen wird beschrieben.
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