Zur Masse und Qualität von Ackerpferch-Zwischenfrüchten in Abhängigkeit von Art bzw. Sortentyp, Saat- und Erntezeitpunkt

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Eine extensive Form agrarischer Landnutzung stellt die ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen, Fleischrindern und Schafen dar. Gegenüber der Winterstallhaltung bietet die Ganzjahresaußenhaltung den Vorteil reduzierter Gebäudekosten und Aufwendungen für Futterkonserven sowie eine Verminderung des Arbeitzeitbedarfes. Der Mangel an ausreichend trittfesten Dauergrünlandnarben ist für die Winteraußenhaltung meist der limitierende Faktor. Wo Winterweiden eine unzureichende Tragfähigkeit aufweisen, bieten Acker- und Strohpferche eine Alternative. Bedingt durch den hohen Strohbedarf sind Ackerpferche günstiger als Strohpferche. Neben der traditionellen Form der Stoppelweide, bei der die Tiere auf Ackerschlägen Ausfallgetreide und Stoppelreste aufnehmen, bietet sich die Möglichkeit der gezielten Verbesserung des Futterangebots durch Zwischenfrüchte an. Die Untersuchungen waren auf die Erfassung von Futterertragsleistung und wertgebenden Merkmalen der Futterqualität verschiedener Ackerpferch-Zwischenfrüchte für Mutterkühe und Fleischrinder ausgerichtet. Die dreijährigen Freilandversuche - gelegen 160 m ü. NN, südlich von Gießen - wiesen folgende Faktoren und Stufen auf: Saattermin (= Ende Juli, Mitte August), Erntezeitpunkt (= November, Dezember, Januar) und Früchte (= Wintergerste als Ausfallgetreide-Simulation, Winterraps, Sommerraps Weidetyp, Sommerraps Schnitttyp, Herbstrübe, Einjähriges und Welsches Weidelgras). Zielgrößen waren TS-Ertrag, N-Akkumulation, Energiedichte, Rohprotein, Ergosterol und bei ausgewählten Früchten die Konzentrationen an Glucosinolaten sowie Nitrat.

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