Beta-Laktamase als analytisches Hilfsmittel bei der Hemmstoff-Identifizierung in Milch : Untersuchungen zur Inaktivierungseffizienz
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Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Eigenschaften der Penicillinase bezüglich Penicillinasekonzentration, Inkubationszeit und temperatur zur Inaktivierung einiger ausgewählter beta-Laktam-Antibiotika.Um die Penicillinasekonzentration zur vollständigen Inaktivierung der verwendeten beta-Laktam-Antibiotika zu erfassen, wurde antibiotikahaltige Milch mit Penicillinase versetzt und für 30 Minuten bei Raumtemperatur inkubiert. Der Nachweis noch vorhandener beta-Laktam-Antibiotika-Rückstände erfolgte mittels eines mikrobiologischen Testverfahrens (BRT). Mit der verwendeten Penicillinase wurden mit Ausnahme von Cefalexin und Cefquinom alle eingesetzten Antibiotika inaktiviert.Als Zusatzreagenz für den Einsatz in den verschiedenen Verfahren des integrierten Nachweissystems eignet sich die Penicillinase zur Detektion von beta-Laktam-Antibiotika, mit Ausnahme von Cefalexin und Cefquinom. Eine Identifizierung der einzelnen Substanzen ist jedoch nichtmöglich. Um eine vollständige Inaktivierung der mit dieser Penicillinase hydrolysierbaren Antibiotika im Bereich ihres jeweiligen MRL-Wertes zu erreichen, sollten die in der Praxis üblichen Penicillinasekonzentrationen von 20 mü/ml (200.000 IU/ml) auf 40 mü/ml (400.000 IU/ml) angehoben werden.Eine Verlängerung der Inkubationszeit sowie eine Veränderung der Inkubationstemperatur haben nur einen geringen Einfluss auf die vollständige Inaktivierung der beta-Laktam-Antibiotika, so dass bei der Verwendung der Penicillinase im integrierten Nachweissystem eine Inkubation von 30 Minuten bei Raumtemperatur ausreichend ist.Verknüpfung zu Publikationen oder weiteren Datensätzen
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Erstpublikation in
Giessen : VVB Laufersweiler
