Schmerzbezogenes Vermeidungslernen und Vermeidungsverhalten

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Chronische Schmerzen, wie zum Beispiel Rückenschmerzen, können die Lebensqualität von Betroffenen stark einschränken (z. B. Vartiainen, Heiskanen, Sintonen, Roine, & Kalso, 2016) und verursachen enorme Kosten für das Gesundheitssystem (Robert Koch-Institut [RKI], 2015). Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer gezielten wissenschaftlichen Ergründung zugrunde liegender Mechanismen der Entstehung und Aufrechterhaltung chronischer Schmerzen. Dies ist die Grundvoraussetzung, um im zweiten Schritt geeignete präventive und therapeutische Maßnahmen ableiten zu können.Aus dieser Notwendigkeit heraus wurden in den vergangenen Jahrzehnten bereits verschiedene theoretische Modelle entwickelt. Das Furcht-Vermeidungs-Modell (engl. Fear-Avoidance Model; FAM; Lethem, Slade, Troup, & Bentley, 1983; Vlaeyen & Linton, 2000) ist dabei das führende Paradigma für das Verständnis von Beeinträchtigung bei muskuloskeletalen Schmerzen (Wideman et al., 2013). Es soll helfen die Frage zu klären, weshalb manche Menschen chronische Schmerzen entwickeln und andere nicht (Vlaeyen & Linton, 2000).Bisherige Studien, die die im Rahmen des FAM postulierten Pfade prüfen und damit verbunden die Rolle von schmerzbezogenem Flucht-/Vermeidungsverhalten genauer evaluieren wollten, lieferten zwar erste Erkenntnisse hinsichtlich potentieller ätiologischer Verläufe bei chronischen Schmerzen, zeigten jedoch auch Verbesserungsmöglichkeiten im Hinblick auf des Studiendesign für erforderliche weitere Studien auf.Im Rahmen des Dissertationsprojektes wurde daher die Entwicklung eines neuen experimentellen Konditionierungsparadigmas angestrebt, welches Implikationen bisheriger Forschung berücksichtigt und mit dessen Hilfe sich sowohl klassische als auch operante Konditionierungsprozesse sowie Flucht- und Vermeidungsverhalten untersuchen lassen. Das neu entwickelte Paradigma sollte zunächst an einer studentischen Stichprobe validiert (Studie 1) und anschließend in der Untersuchung von Patienten1 mit nicht-spezifischen chronischen Rückenschmerzen und einer gesunden Vergleichsstichprobe (Studie 2) zum Einsatz kommen.

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