Die pulmonalarterielle Hypertonie ist gekennzeichnet durch eine Erhöhung despulmonalarteriellen Druckes, Umbauprozesse der Pulmonalarterien undEntwicklung eines Cor pulmonale. Sie stellt eine schwere, lebensbedrohlicheErkrankung dar, die die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränkt.In der vorliegenden Arbeit konnte gezeigt werden, dass BAY 63-2521 als Stimulator der löslichen Guanylatzyklase in der Lage ist, die pulmonale Hypertonie im Monocrotalinmodell der Ratte zu stoppen und zum Teil rückgängig zu machen.Die Therapie begann 21 Tage nach der Monocrotalininjektion, bei Vorliegenmanifester Symptome einer pulmonalen Hypertonie. Die zweiwöchige Behandlungmit 10 mg/Kg BAY 63-2521 resultierte in einer 100 %-igen Überlebensrate, imGegensatz zu der mit Methylcellulose behandelten Kontrollgruppe mit nur 70%.Die rechtsventrikulären Drücke sanken auf Werte, die sich nicht mehr von Wertennur drei Wochen nach Monocrotalininjektion unterschieden, ebenso verhielten sichdie Werte der Herzratio als Index einer Rechtsherzhypertrophie.Dabei unterschieden sich die systemisch-arteriellen Drücke der behandelten Tierenicht signifikant von den Werten gesunder Tiere, eine rein vasodilatative Wirkung von BAY 63-2521 kann damit ausgeschlossen werden.Weiterhin wurde die Expression der löslichen Guanylatzyklase in der glattenGefäßmuskulatur von Rattenlungen und in Lungen gesunder und an COPD undPPH erkrankter Patienten gezeigt.
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