T-Zellrezeptor abhängige Verteilungsmuster von Onkogen transduzierten T-Zellen im Mausmodell

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Für die normale T-Zell Homöostase ist beschrieben, dass das Auswachsen von prä-leukämischen T-Zellklonen kontrolliert werden könnte durch den Konkurrenzkampf verschiedener T-Zellklone um stimulatorische Nischen (sp-MHC). So konnte in Studien gezeigt werden, dass TCR monoklonale T-Lymphozyten von TCR transgenen Donortieren, wie OT1 oder P14, nach retroviraler Transduktion mit bekannten T-Zell Onkogenen leicht zu transformieren waren. Hingegen zeigten TCR polyklonale T-Zellpopulationen eine Transformationsresistenz gegenüber diesen Onkogenen. Die experimentellen Daten zeigen deutlich, dass die Entstehung von PTCL durch die TCR Diversität verhindert werden kann. Eine sich aus den vorliegenden Daten ergebende Frage ist, ob die Onkogen transduzierten T-Zellen zum Auswachsen auf die Interaktion mit ihrer exklusiven stimulatorischen Nische angewiesen sind. Hierzu wurde in der vorliegenden Studie das Onkogen NPM-ALK, welches in 80% der humanen ALK+ ALCL Fälle nachweisbar ist, gekoppelt an das Gen der Firefly-Luciferase in TCR monoklonale T-Zellpopulationen (OT1, P14) transduziert und anschließend in Rag1-defiziente Empfängertiere transplantiert. Mittels in-vivo-BLI wurde die Lymphomagenese der NPM-ALK induzierten Lymphome verfolgt und auf TCR-abhängige Verteilungsmuster untersucht. Für keine der beiden TCR monoklonalen T-Zellpopulationen konnte im Tier ein gleiches Verteilungsmuster oder eine exklusive stimulatorische Nische ausgemacht werden. Die NPM-ALK induzierten Lymphome waren positiv für die charakteristischen Marker des ALK+ ALCLs und zeigten morphologisch starke Parallelen zur kleinzelligen Variante des humanen ALK+ ALCL.Zusätzlich wurde der Effekt von NPM-ALK auf die zytotoxische T-Zelllinie CTLL2 in-vitro untersucht. Die NPM-ALK transduzierten Zellen zeigten kurze Zeit nach Transduktion den paradoxen Effekt einer NPM-ALK induzierten Apoptose. Im Gegensatz zu den Kontrollzellen konnte in den NPM-ALK transduzierten CTLL2 die Expression des Oberflächenmarkers CD30 nachgewiesen werden. Ebenfalls konnte eine erhöhte Phosphorylierung der Schlüsselproteine STAT3, AKT und ERK1/2 in den Zellen gezeigt werden. Genexpressionsanalysen von NPM-ALK transduzierten murinen T-Zellen zeigten eine Hochregulierung Apoptose assoziierter Gene.

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