Mechanistische Untersuchungen zur flusssteigernden Wirkung von PTHrP am Rattenherzen

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In der vorliegenden Arbeit wurden mechanistische Untersuchungen zur flusssteigernden Wirkung von PTHrP am Modell des isoliert perfundierten Rattenherzens durchgeführt. Bei PTHrP handelt es sich um ein nahezu ubiquitär im Körper gebildetes Peptidhormon, welches neben anderen gefäßwirksamen Mediatoren u.a. in mikrovaskulären und endokardialen Endothelzellen exprimiert wird und zusätzlich zu einer vasodilatierenden auch eine positiv inotrope Wirkung besitzt.Es konnte gezeigt werden, dass PTHrP in der Lage ist im postischämischen Myokard die bestehende Minderdurchblutung zu kompensieren. Diese Perfusionsminderung im Sinne eines vacular stunnings entsteht durch eine vermehrte Ausschüttung von vasonstriktorischen Mediatoren unter diesen Bedingungen und fehlender Antagonisierung durch das endothelial gebildete NO. Durch eine endotheliale Dysfunktion wird NO vermindert freigesetzt. PTHrP ist somit neben NO und EDHF als ein wichtiger endothelial freigesetzter Mediator mit vasodilatativer Wirkung anzusehen. Diese vorliegende Arbeit zeigt erstmals auch Hinweise für einen eigenständigen Beitrag des PTH-2R für die Regulation der Koronarperfusion. Im Gegensatz zur dilatativen Wirkung des PTH-1R ist die Wirkung des PTH-2R aber NO-abhängig. Durch die Versuche zur Desensibilisierung des PTH-1R mittels 5Ile-PTHrP konnte außerdem eine Interaktion zwischen diesen Rezeptoren aufgezeigt werden.

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