Erprobung einer Middleware-Architektur im Gesundheitswesen

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Ziel der vorliegenden Arbeit war die Erprobung des DHE (Distributed Healthcare Environment) im Rahmen des europäischen ProjektesHANSA (Healthcare Advanced Network System Architecture). Das DHE stellt eine Implementierung der standardisiertenMiddleware-Referenzarchitektur HISA (Healthcare Information System Architecture, CEN/TC251/PT013) dar, welche die Integration vonAnwendungssystemen im Gesundheitswesen (Laborsystem, Pathologiesystem etc.) vereinfachen soll. Beispielsweise übergibt dasPathologiesystem einen Befund nur noch an die DHE-Middleware (Integrationsplattform), das seinerseits den Befund den anderenAnwendungssystemen bereitstellt. Für die Erprobung des DHE wurden mehrere Anwendungssysteme mit dem DHE verbunden und somitinsgesamt über das DHE integriert. Ziel dieser Arbeit war konkret die Entwicklung einer Schnittstelle zwischen dem DHE und demGießener Tumordokumentationssystem GTDS, das sich in über 30 deutschen Tumorzentren im Einsatz befindet. Aufgrund der Entwicklungserfahrungen kommt man zu folgender Bewertung des DHE. Grundsätzlich muß man zwei Integrationsszenarienunterscheiden. Anwendungssysteme werden von vornherein unter Berücksichtigung der DHE-Infrastruktur (standardisiertes Datenmodell,standardisierte Zugriffsschnittstelle) entwickelt. In diesem Fall spricht man von Pre-Integration. Das GTDS stellt auf der anderen Seite einvom DHE unabhängig gewachsenes Anwendungssystem dar, das nachträglich mit DHE-basierten Anwendungen integriert werden soll. Indiesem Fall spricht man von Post-Integration. Während die DHE-Preintegration eher ein langfristiges Ziel darstellt und die Entwicklungzahlreicher DHE-basierter Anwendungen voraussetzt, wurde die Postintegration vom DHE nicht unterstützt. Die Postintegration wird aberauch in Zukunft eine Rolle spielen. Aus diesem Grunde wurde im Rahmen dieser Arbeit ein Verfahren entwickelt, mit dem man beliebige Systeme einfacher auf das DHEabbilden kann. Das Schlüsselkonzept dieses Verfahrens ist die Trennung zwischen inhaltlichen und technischen Aspekten einer solchenAbbildung. Der Integrationsentwickler muß idealerweise nur noch die Konzepte der existenten Anwendungssyteme (Patient, Untersuchung,Befund etc.) auf die Konzepte des DHE abbilden. Aus diesem sogenannten Schnittstellenmodell wird dann weitgehend automatisch einentsprechendes Schnittstellenprogramm generiert. Das Verfahren wurde im Rahmen des Projektes anerkannt und ist heute integralerBestandteil der DHE-Infrastruktur.

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