Studien zur Fermentation von Stärke und Ballaststoffen aus verschiedenen Lebensmitteln bei Gesunden und Patienten mit Reizdarmsyndrom

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Die Senkung der Energiedichte von Lebensmitteln, wichtiges Anliegen einer gesundheitsorientierten Ernährung, beinhaltet eine ausreichende Zufuhr von unverdaulichen kohlenhydrathaltigen Nahrungsbestandteilen, die im Colon über eine selektive Stimulierung des Wachstums und/oder der Aktivität von Bakterien in der Gesamtheit ihrer Effekte die menschliche Gesundheit günstig beeinflussen. Zu diesen so definierten Präbiotika gehören: die klassischen Ballaststoffe ( dietary fibre ), die Oligosaccharide und, quantitativ am wichtigsten, die malassimilierte Stärke. Nur durch die Verfügbarkeit malassimilierten Stärke läßt sich unter physiologischen Bedingungen die für erforderlich gehaltene Gesamtmenge unverdaulicher Kohlenhydrate von 40 70g sicherstellen. Zur Bemessung der Stärkemalassimilation hier synonym mit Kohlenhydrat-Malassimilation verwendet wurden definierte Belastungstests mit verschiedenen Roggenmehlen, mit Haferkleie, mit Sauerkraut und mit Kartoffeln bei gesunden Versuchspersonen und bei RDS-Patienten durchgeführt.

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Erstpublikation in

Giessen : VVB Laufersweiler 2006

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