Aufgrund von Wartungsarbeiten steht JLUpub am 18.05.2026 von 8:00 Uhr bis vorraussichtlich 11:00 Uhr nicht zur Verfügung.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Due to maintenance work, JLUpub will be unavailable on 18 May 2026 from 8.00 am until approximately 11.00 am.
Ziel der vorliegenden Studie war es herauszufinden, ob Risikofaktoren venöser thromboembolischer Erkrankungen, wie Faktor V Leiden Mutation, Verminderung der Proteine C und S, Antithrombinmangel, sowie Prothrombin Polymorphismus (G20210A) und erhöhte Homocystein und Lipoproteinwerte auch bei der peripheren arteriellen Verschlusserkrankung eine Rolle spielen.PatientenUntersucht wurden 28 Patienten (10 Frauen, 18 Männer, Durchschnittsalter 67 ±12 Jahre). Alle litten an einer gesicherten peripheren arteriellen Verschlusserkrankung Stadium IIa/IIb.3 / 28 Patienten standen zur Zeit der Blutentnahme unter oraler Antikoagulation.MethodeNeben Routineparametern wurden folgende Bestimmungen durchgeführt: HbA1c, Lipoprotein (a), Homocystein, Antithrombin, aPC Ratio, Proteine C, S und Z, Faktor V Leiden Mutation und Prothrombin Polymorphismus (G20210A).Ergebnisse1. 21 / 28 Patienten hatten erhöhte HbA1c-Werte.2. 8 / 28 Patienten hatten erhöhte Lipoprotein (a)-Plasmaspiegel.3. 5 / 28 Patienten (18%) hatten eine heterozygote Faktor V Leiden Mutation, darunter wies ein Patient einen zusätzlichen Protein Z-Mangel (560 μg/l) auf.4. Erhöhte Homocystein-Plasmaspiegel (>15 μmol/l) wurden bei 4 / 28 Patienten gefunden.5. Ein Patient hatte eine Protein C-Verminderung (64% der Norm), ein weiterer eine Protein S-Verminderung (47% der Norm).- 63 -6. Antithrombinmangel und Prothrombin Polymorphismus konnten bei allen Untersuchten ausgeschlossen werden.ZusammenfassungNeben bekannten Risikofaktoren der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, wie erhöhte HbA1c-Werte und Lipoprotein-Plasmaspiegel fanden wir bei 18 % der Patienten eine Faktor V Leiden Mutation. Dies könnte ein Hinweis sein, dass Faktor V Leiden Mutationen nicht nur bei den venösen thromboembolischen Erkrankungen, sondern auch bei den arteriellen Verschlusserkrankungen relevant sind.Weitere venöse thromboembolische Risikofaktoren wie Protein C-; S und Antithrombinmangel, sowie Prothrombin Polymorphismus (G20210A) konnten nicht nachgewiesen werden.
Verknüpfung zu Publikationen oder weiteren Datensätzen