Modellierung des Stickstoffhaushaltes für den Gewässerschutz mittelgroßer Flusseinzugsgebiete
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Ziel dieser Arbeit war ein szenarienfähiges Landschaftswasser- und N-Haushaltsmodell für die Bewertung von Landnutzungsänderungen auf den Wasser- und N-Haushalt zu entwickeln. Hierzu wurde das semi-verteilte Wasserhaushaltsmodell SWAT mit Algorithmen aus dem bio-geochemischen Modell DNDC sowie CropSyst erweitert. Das neue Modell SWAT-N wurde sowohl an Hand von langjährigen Lysimeterexperimenten zur N-Auswaschung, als auch mit Ergebnissen einer 5-jährigen Intensivmesskampagne, die am Auslass des mesoskaligen Einzugsgebiet der Dill stattfand, getestet. Die erzielte Modellgüte für den zeitlichen Verlauf der N-Fracht, sowie die mittels Längsprofilmessungen erfasste räumliche Konsistenz der N-Fracht lassen den Schluss zu, dass die Integration der prozessorientierten Modelle die Vorhersagegüte von SWAT-N gesteigert hat. Nach der Weiterentwicklung und Modelltestung wurde das Modell SWAT-N für die Bewertung der reformierten EU-Agrarpolitik (CAP-Reform) auf die Landnutzungsänderung und die damit verbundene Änderung der N-Flüsse im Dilleinzugsgebiet angewandt.
