Zoledronsäure in der Behandlung der postmenopausalen Osteoporose

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Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die Wirksamkeit von 5 mg Aclasta auf die Behandlung der postmenopausalen Osteoporose zu überprüfen. Das hierbei untersuchte Patientenkollektiv bestand aus postmenopausalen Frauen, welche unter bisheriger Therapie mit anderen Bi-sphosphonaten eine Progredienz der Erkrankung erfuhren oder unter starken Nebenwirkungen litten. Es handelte sich außerdem um Probandinnen, welchen auf Grund von primären, gast-rointestinalen Beschwerden die Therapie mit oralen Bisphosphonaten nicht zugänglich war. Primärer Endpunkt der Untersuchung stellte das Auftreten neuer Frakturen an Wirbelsäule und Hüfte dar. Zu den sekundären Endpunkten zählte die Veränderung der Knochendichte im Bereich der Lendenwirbelsäule (L2-L4) und am Schenkelhals (Neck). Zusätzlich wurde der Verlauf der Schmerzsymptomatik mittels visueller Analogskala beobachtet und die Kontrolle der Laborparameter Calcium und alkalische Phosphatase durchgeführt.Die Studienpopulation setzte sich aus 33 weiblichen Untersuchungsteilnehmern zusammen, bei welchen bereits im Vorfeld die Diagnose einer postmenopausalen Osteoporose gestellt wurde. Aus oben genannten Gründen musste ein Wechsel der medikamentösen Osteoporose-therapie zu Zoledronat vorgenommen werden. Der Untersuchungszeitraum betrug jeweils 24 Monate. Das Medikament Aclasta wurde in einer 15-minütigen Kurzinfusion zu Beginn der Studie verabreicht. Hinzu kam eine Basismedikation mit 1000 mg Calcium und 800 IE Vita-min D3.Zu Beginn der Untersuchung und nach zwei Jahren wurde die Anzahl vorbestehender, bezie-hungsweise neu aufgetretener Frakturen der Wirbelkörper und der Hüfte ermittelt, die Verän-derung der Knochendichte im Bereich der LWS und am Neck mittels der DXA-Methode ge-messen und der Verlauf der Schmerzsymptomatik an Hand einer visuellen Analogskala fest-gehalten.Im Rahmen der Studie kam es bei zwei Patientinnen zu einer erneuten Fraktur der Wirbelsäule sowie bei einer Patientin zu einer Fraktur der Hüfte. Die Knochendichte im Bereich der Lendenwirbelsäule und des Schenkelhalses stieg im Verlauf signifikant an. Alle Studienteil-nehmerinnen zeigten eine deutliche Besserung der Schmerzsymptomatik. Die Laborparameter Calcium und Alkalische Phosphatase lagen im Normbereich.Da nur wenige neue Frakturen auftraten, die Messung der Knochendichte eine Zunahme auf-zeigte und es zu einer deutlichen Verbesserung der Schmerzsymptomatik kam, entspricht Zo-ledronat den Voraussetzungen einer effizienten Osteoporosetherapie. Hinzu kommen die ein-fache und sichere Verabreichung des Präparates, eine 100% Complience und die Therapie-möglichkeit für Patienten, bei denen orale Bisphosphonate versagten, wodurch die medika-mentöse Behandlung der Osteoporose mit Aclasta optimiert wurde.

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