Zur Qualität und Masse von Winterweidefutter in Abhängigkeit von Standort, Pflanzengesellschaft und Bewirtschaftung

dc.contributor.authorWöhler, Katrin
dc.date.accessioned2023-06-12T08:03:03Z
dc.date.available2003-10-14T07:30:24Z
dc.date.available2023-06-12T08:03:03Z
dc.date.issued2003
dc.description.abstractFür mitteleuropäische Verhältnisse liegen für Weidegesellschaften kaum Erkenntnisse über die Qualität und den Ertrag von Winterfutter 'auf dem Halm' vor. Ziel dieses Beitrages war es, Informationen über die Effekte von bewirtschaftungsbedingten Maßnahmen und Standort-eigenschaften auf die Aufwüchse der Pflanzengesellschaften Lolio- (= Weidelgrasweide) und Festuco-Cynosuretum (= Rotschwingel-Straußgrasweide) auf die Futterbeschaffenheit im Winter zu bekommen. Die Untersuchungen fanden an zehn Standorten im Lahn-Dill-Bergland und Westerwald statt. Es wurde die Vornutzung (= Schonung ab Juni, Juli, August) und der Nutzungstermin im Winter (= November, Dezember, Januar) variiert. Zielgrößen waren TS-Ertrag, Energiedichte (= Hohenheimer Futterwerttest), Rohprotein-, Ergosterol- (= Verpilzungsgrad), Zearalenon- und Ochratoxin A-Konzentration (= verbreitete Mykotoxine). Als wesentlich lassen sich folgende Ergebnisse herausstellen:Im Gegensatz zur Vegetationsperiode, in der die Festuco-Cynosureten geringere Massen und schlechtere Qualitäten als die Lolio-Cynosureten aufweisen, war im Spätherbst und Winter bei den Aufwüchsen kein relevanter Unterschied zwischen beiden Pflanzengesellschaften festzustellen. Allerdings war die Ertragssicherheit bedingt durch teilweise geringmächtige Böden bei den Festuco-Cynosureten geringer als bei den Lolio-Cynosureten. Durch eine spätere letzte Nutzung in der Vegetationszeit wird die Qualität deutlich verbessert, allerdings verringert sich dadurch der Ertrag. Relevante Standortunterschiede konnten infolge der geringen Bewirtschaftungsintensität nicht gefunden werden, die Witterung im Herbst hat einen weitaus größeren Einfluss auf die Qualität und Masse von Futter 'auf dem Halm'. Als Konsequenz für die Bewirtschaftung von Winterweiden ergibt sich, dass sich beide Pflanzengesellschaften für eine Beweidung im Spätherbst und Winter eignen. Die letzte Nutzung in der Vegetationsperiode ist standortabhängig auf Anfang Juli zu terminieren. Nach dem Jahreswechsel ist 'Futter auf dem Halm' als Alleinfuttermittel im Hinblick auf das Risiko nicht mehr für eine ausgewogene Ernährung von Mutterkühen und Fleischrindern geeignet.de_DE
dc.identifier.urihttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hebis:26-opus-12764
dc.identifier.urihttps://jlupub.ub.uni-giessen.de//handle/jlupub/17322
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.22029/jlupub-16700
dc.language.isode_DEde_DE
dc.rightsIn Copyright*
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/page/InC/1.0/*
dc.subjectPflanzenproduktionde_DE
dc.subjectPflanzenbaude_DE
dc.subjectPflanzengesellschaftde_DE
dc.subjectWinterweidefutterde_DE
dc.subjectFutterqualitätde_DE
dc.subject.ddcddc:630de_DE
dc.titleZur Qualität und Masse von Winterweidefutter in Abhängigkeit von Standort, Pflanzengesellschaft und Bewirtschaftungde_DE
dc.typedoctoralThesisde_DE
dcterms.dateAccepted2003-07-24
local.affiliationFB 09 - Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagementde_DE
local.opus.fachgebietAgrarwissenschaften und Umweltmanagementde_DE
local.opus.id1276
local.opus.instituteInstitut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung II, Professur für Grünlandwirtschaft und Futterbaude_DE
thesis.levelthesis.doctoralde_DE

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