Untersuchungen zur Expression p53- regulierter Gene nach Reduktion der zellulären Level des INHAT Repressors NIR mittels RNA- Interferenztechnologie

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Der Tumorsuppressor p53 ist das am häufigsten mutierte Gen in Tumorgeweben. Die Bedeutung von p53 im Bereich der Prävention der Tumorentstehung resultiert aus seiner Fähigkeit, entscheidende Vorgänge in der Zelle wie z.B. den Zellzyklus, die Apoptose sowie Alterungsprozesse der Zelle zu regulieren (Levine, 1997; Prives und Hall, 1999; Vogelstein et al., 2000). Der multifunktionelle Transkriptionsfaktor p53 ist somit befähigt, die Transkription einer Vielzahl von Genen in Abhängigkeit von verschiedenen Stressfaktoren, die auf die Zelle einwirken können, zu aktivieren, aber auch zu reprimieren (Miyashita und Redd, 1995; el- Deiry et al., 1993; Mirza et al., 2002). Aktuelle Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass p53 auch in Abwesenheit von Stress an den Promotoren einiger seiner Zielgene gebunden vorliegen kann, ohne diese jedoch zu transaktivieren. Aufgrund dieser Erkenntnisse stellte sich die Frage, wie die Regulation des bereits Promotor- assoziierten p53 erfolgt. In diesem Zusammenhang gelang Hublitz und Kollegen aus unserer Arbeitsgruppe die Identifizierung und Charakterisierung des neuen INHAT- Repressors NIR. NIR ist in der Lage, sowohl mit dem Transkriptionsfaktor p53 als auch mit anderen zellulären Proteinen zu interagieren. Die im Rahmen dieser Arbeit gefundenen Resultate zeigten, dass sich der ubiquitär exprimierte Inhibitor von Acetyltransferasen NIR mittels siRNA- Technologien erfolgreich reprimieren lässt. Eine solche Repression der NIR- Expression führte zum einen zu spezifischen Veränderungen in der Expression von Targetgenen des NIR- regulierten Tumorsuppressors p53. Zum anderen konnte aber auch gezeigt werden, dass weitere, nicht- p53-kontrollierte Gene von NIR reguliert werden. Außerdem erwies sich die Repression der NIR- Expression toxisch für Zellen und führte zur Apoptoseinduktion. Diese induzierbare Apoptose war zumindest in den HCT116 wt Zellen nicht abhängig vom NIR/p53- regulierten Bax- Protein. In Zelltypen wie MCF7 schien die durch NIR induzierte Toxizität, die zusätzlich zu einer unspezifischen Toxizität von siRNAs in diesen Zellen zu verzeichnen ist, eine generelle Transkriptionsinhibition nach sich zu ziehen.

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Giessen : VVB Laufersweiler 2007

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