Zuverlässigkeit der Kiefergelenkröntgenprogramme des Orthophos CD

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In der vorliegenden Studie wurde analysiert, welche Auswirkungen Positionsänderungen von Schädeln auf die Darstellung derKiefergelenkstrukturen in den Kiefergelenkspezial-programmen P4, P5, P8 und P9 des Orthophos CD® (Siemens) haben. Das Material umfaßte sechs mazerierte Schädel, die auf einem 3-D-Panorama-Fluid-Kopf für Fotostative fixiert waren. Um dieDarstellungsgenauigkeit zu überprüfen, wurden mit den Schädeln Positionsänderungen von einem bis drei Grad je Raumebenedurchgeführt. Dabei wurden die Auswirkungen der Positionsänderungen auf die Condylusform, auf den Gelenkspalt und auf am Condylusbefestigte Marker metrisch ausgewertet. Desweiteren erfolgte eine Markierung der Gelenkgrube mittels Messingdrähten, um zuanalysieren, welche Teile der Fossa articularis im Röntgenbild abgebildet werden. Die Ergebnisse zeigten, daß alle untersuchten Röntgenprogramme äußerst anfällig für Verzerrungs- und Vergrößerungseffekte waren unddie verschiedenen Kiefergelenkstrukturen nur bedingt anatomiegenau wiedergaben. Die Spezialprogramme P5, P8 und P9 liefertenradiologische Bilder, die aufgrund der starken Verzerrung und unscharfen Darstellung der knöchernen Strukturen, weder ausgewertet nochfür diagnostische Zwecke verwendet werden konnten. Auswertbar war lediglich das Programm P4, aber auch hier unterlagen alleanatomischen Strukturen Verzerrungs- und Vergrößerungseffekten, die durch Positionsänderungen der Schädel hergerufen wurden.Besonders betroffen waren die lateralen Gelenkkomponenten und der anteriore Gelenkspalt. Weiterhin konnte festgestellt werden, daß die Kiefergelenke am gleichen Schädel schon bei geringgradigen Positionsänderungenteilweise asymmetrisch im Röntgenbild dargestellt wurden, obwohl diese bei der Voruntersuchung am mazerierten Schädel keinewesentlichen Asymmetrien aufwiesen. Aufgrund dessen war ein Seitenvergleich der Kiefergelenke im Röntgenbild nur bedingtaussagefähig.

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