„Also habe ich meine Kinder allein durchgebracht“- Der Umgang mit dem Mutterleitbild am Beispiel lateinamerikanischer transstaatlich agierender Mütter in Spanien

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Transstaatlich agierende Mütter, die ihre Kinder im Heimatland unter der Sorge von Verwandten gelassen haben, um von Spanien aus die ökonomische Versorgung der Familie sicher zu stellen, stehen im Fokus der Arbeit. Aus der Beobachtung heraus, dass migrierte Mütter im Unterschied zu Vätern die geografische Distanz zu ihren Kindern problematisieren, emergierte die Fragestellung. Anhand von zum Teil seit Jahrzehnten geografisch getrenntlebenden Familien wird der praktische Umgang mit den Anforderungen an Mutterschaft herausgearbeitet. Vor allem die gesellschaftlich als essentiell wahrgenommene Anforderung der leiblichen Präsenz, der die Frauen durch ihre Migration nicht nachkommen können, wird genauer betrachtet und mit ihren mütterlichen Praktiken in Bezug gesetzt. Aus den (kommunikativen) Praktiken werden rollenbasierte Normen und Erwartungshaltungen rekonstruiert, verglichen und die handlungsleitende Wirkung auf ihr Doing und Displaying identifiziert. Anhand von drei Fällen lassen sich unterschiedliche Umgangsweisen mit der Diskrepanz rekonstruieren: Positivrahmung, Normalisierung und Ablehnung des Mutterleitbildes.

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