Toxin-vermittelte Ablation glomerulärer parietaler Epithelzellen im Mausmodell

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http://dx.doi.org/10.22029/jlupub-11949

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Akute glomeruläre Schädigungen gehen häufig mit einer pathologischen Proliferartion von Zellen innerhalb der glomerulären Kapsel einher, die schließlich in der Entstehung einer Niereninsuffizienz mündet. Vor allem bei der fokalen segmentalen Glomerulosklerose (FSGS) und der rasch progressiven Glomerulonephritis (RPGN) stellen diese pathologischen Proliferationen einen pathognomonischen Befund dar. Viele wissenschaftliche Untersuchungen der letzten Jahre versuchten, die Frage nach dem entsprechenden Auslöser für die Entstehung dieser Erkrankungen zu beantworten. So standen neben den Mesangialzellen auch die viszeralen Epithelzellen des Glomerulum, die Podozyten, im Fokus der Forschung. In jüngeren Studien konnte jedoch gezeigt werden, dass die Proliferate vor allem aus parietalen Epithelzellen (PECs) bestehen. In der vorliegenden Studie wurde durch Kreuzung von PEC-rtTA/LC1-Mäusen mit ROSADTA176 Mäusen erstmalig ein Mausmodell generiert, das Doxyzyklin-induzierbar ein attenuiertes Diphtherietoxin (DTA176) spezifisch in PECs exprimiert und so deren Zelltod herbeiführt.

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Giessen : Laufersweiler

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