Internationale Dramaturgie als Raum der globalen Bezugnahme - Dramaturgische Arbeit beim Festival Theaterformen und am Humboldt Forum Berlin
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Abstract
Die Dissertation untersucht in zwei Fallstudien (beim internationalen Performing-Arts-Festival Theaterformen in Hannover und Braunschweig und am Humboldt Forum in Berlin) die globalen Bezugnahmen, die auf verschiedenen Ebenen internationaler Dramaturgie stattfinden. Unter globalen Bezugnahmen werden in der Arbeit spezifische diskursive Praktiken verstanden, die in den beiden Untersuchungszusammenhängen dazu dienten, sich zu gesellschaftlichen Deutungen des globalen Raums in Beziehung zu setzen. Die Untersuchung wurde mittels teilnehmender Beobachtung und Expert*inneninterviews durchgeführt. Ausgangspunkt der Aussagenanalyse in den beiden Fallstudien war die Beobachtung, dass die beiden unter Dramaturgie gefassten performativen Vorgänge der inneren Dramaturgie einerseits und der Arbeit an der dramaturgisch-kuratorischen Rahmung andererseits einander hinsichtlich ihrer diskursiven Positionierung auch zuwiderlaufen können.
Die vorliegende Monographie ist als Dissertation 2024 an der Justus-Liebig-Universität Gießen eingereicht und 2025 dort verteidigt worden.
