Beurteilung der Lungenperfusion vor und nach pulmonaler Ballonangioplastie bei inoperabler CTEPH mittels DECT

dc.contributor.advisorGhofrani, Ardeschir
dc.contributor.advisorRoller, Fritz
dc.contributor.advisorWiedenroth, Christoph
dc.contributor.authorArzberger, Pauline
dc.date.accessioned2026-03-04T08:16:44Z
dc.date.issued2024
dc.description.abstractZiel: Die Rolle der Dual-Energy-Computertomographie (DECT) im Rahmen des Screenings bzw. der Diagnostik chronisch thromboembolischer pulmonaler Hypertonie (CTEPH) wird derzeit intensiv diskutiert. Therapeutisch kommt für etwa 2/3 der Patient*innen eine chirurgische Desobliteration der Lungenarterien in Betracht. Für inoperable CTEPH- Patient*innen besteht neben einer gezielten medikamentösen Therapie ggf. die Möglichkeit einer interventionellen Versorgung mittels pulmonaler allonangioplastie (BPA). Hierbei werden in mehreren Sitzungen subsegmental gelegene Läsionen der Lungenarterien dilatiert. Die Verlaufsbeurteilung der auf diese Weise behandelten Patient*innen erfolgt üblicherweise mittels invasiver Bestimmung der pulmonalen Hämodynamik. Ziel dieser Arbeit war es, die direkten und indirekten Veränderungen der Lungenperfusion durch die BPA mittels DECT zu untersuchen. Methoden: Zwischen Dezember 2016 und Januar 2021 wurde bei 30 Patient*innen im Rahmen der Diagnostik eine prä- und postinterventionelle DECT durchgeführt. Die Veränderungen der Lungenperfusionsvolumina wurden den Änderungen der klinischen Parameter gegenübergestellt. Ergebnisse: Durch die BPA konnte ein Anstieg des normal- (p<0,001) und des gesamtperfundierten (p=0,006) Lungenvolumens beobachtet werden. Klinisch besonders relevant erscheint der Zusammenhang zwischen einer Reduktion des hypoperfundierten Volumens und einer Verbesserung des mPAPs (τ=0,296; p=0,024). Es zeigten sich Korrelationen der Perfusionsvolumina mit Parametern aus der Bodyplethysmographie, unter anderem zwischen dem Volumen der Gesamtperfusion und der absoluten maximalen Vitalkapazität (τ=0,557; p<0,001). Des Weiteren fiel ein Anstieg der absoluten totalen Lungenkapazität nach BPA auf (p<0,004). Schlussfolgerung: Die DECT bietet als bildgebendes Verfahren zur postinterventionellen Verlaufskontrolle bei inoperabler CTEPH verschiedene Vorteile im Vergleich zur konventionellen CT- Angiographie. So ist die Quantifizierung von Veränderungen der dargestellten Lungenperfusionsvolumina möglich. Dabei bestehen Zusammenhänge zu hämodynamischen Verbesserungen. Kritisch zu sehen ist das Fehlen standardisierter Aufnahmeprotokolle und die derzeit noch geringe Evidenz.
dc.identifier.urihttps://jlupub.ub.uni-giessen.de/handle/jlupub/21355
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.22029/jlupub-20702
dc.language.isode
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/page/InC/1.0/
dc.subjectDECT
dc.subjectCTEPH
dc.subjectpulmonale Perfusionsdefekte
dc.subject.ddcddc:610
dc.titleBeurteilung der Lungenperfusion vor und nach pulmonaler Ballonangioplastie bei inoperabler CTEPH mittels DECT
dc.typedoctoralThesis
dcterms.dateAccepted2026-01-26
local.affiliationFB 11 - Medizin
thesis.levelthesis.doctoral

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