Untersuchungen zur Normung von Bissregistrierungsmaterialien

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Seit jüngerer Zeit hat die Materialgruppe der Elastomere Einzug gefunden in die Vielfalt der Stoffgruppen für die Registrierunginterokklusaler Zusammenhänge und hat bisweilen eine nicht unbeträchtliche Anzahl an Einzelmaterialien erreicht. Eine definierteEinteilung oder Klassifizierung der gewünschten Eigenschaften der verschiedenen Materialien hat aber bisher nie stattgefunden. Ausdiesem Grunde wäre eine Normung der Eigenschaften dieser elastomeren Bissregistrierungsmaterialien wünschenswert. Diese Studie beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der Normierbarkeit der verschiedenen Parameter Verarbeitungszeit, Härte,Übertragungsgenauigkeit und Dimensionsstabilität. Dazu wurden folgende Versuchsreihen durchgeführt: Bestimmung der Verarbeitungszeit mit einem Stress-Rheometer (Haake RS 80 mit Peltier-Element TC-81, Karlsruhe) Bestimmung der Verarbeitungszeit mit einer Universalprüfmaschine (Zwick 1454, Kraftaufnehmer 20 kN, Ulm). Da die rheologische Untersuchung mit einem Stress-Rheometer einerseits als Standard angesehen werden kann, andererseits die Hardware für diese Messungen aber besonders kostenintensiv ist, wurde als mögliche Alternative die Nachbildung eines 'Oszillations-Rheometers' in einer Universalprüfmaschine untersucht. Messung der Übertragungsgenauigkeit mit einem Condymeter (SAM, München). Messgröße ist die bei einem Einartikulieren mit Hilfe des zu prüfenden Registrates zu erwartende Kondylenverlagerung. Bestimmung der Kugeldruckhärte mit Hilfe einer Universalprüfmaschine (Zwick 1454, Kraftaufnehmer 500 N, Ulm). Der Vergleich der Rheometermessung mit dem Oszillationsversuch in der Prüfmaschine zeigte, dass beide Verfahren Daten liefern, diezwar alle auch miteinander vergleichbar aber nicht untereinander austauschbar sind. Die Reproduzierbarkeit der Messungen war mitbeiden Geräten vergleichbar, wobei die mittels Prüfmaschine bestimmten Verarbeitungs- und Abbindezeiten tendenziell über den mit demRheometer bestimmten Werten lagen. Gleichwohl stellt der Versuchsaufbau in der Prüfmaschine eine echte Alternative zur Ermittlungrelevanter Kenngrößen von Elastomeren dar, wie der Vergleich mit den mittels Condymeter bestimmten Werten für dieÜbertragungsgenauigkeit der Materialien nach definierter Vorvernetzungsphase zeigte. Der Condymeterversuch kommt der klinischen Situation zwar sehr nahe, es ist aber fraglich, inwieweit die möglichen Rahmenbedingungeninsbesondere vor dem Hintergrund einer weltweiten Normierung als praktikabel angesehen werden können. Darüber hinaus erwies sichdie Bestimmung der Kugeldruckhärte als praktisch gut durchführbar und bildete die im Condymeterversuch analysierte Genauigkeit derelastomeren Bissregistrierungsmaterialien sehr gut ab.

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