Einfluss von antioxidativen Faktoren auf die Entwicklung früher atherosklerotischer Veränderungen der A. carotis communis

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Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems stellen heutzutage die häufigste Todesursache in Industrieländern dar. Hierbei wird der Atherosklerose mit ihren Folgeerkrankungen wie Hirninfarkt oder Myokardinfarkt eine wichtige Rolle zugeschrieben. Neben den klassischen Risikofaktoren hierfür wird in den vergangenen Jahren immer häufiger auch der oxidative Stress hiermit in Verbindung gebracht. Studien und Experimente haben gezeigt, dass Patienten mit bekannten atherosklerotischen Gefäßwandveränderungen eine erniedrigte Aktivität der antioxidativen Enzyme GPx-1, GR und SOD aufweisen. Bislang ist allerdings nicht gänzlich geklärt, inwieweit sich oxidativer Stress auf die arteriellen Gefäße auswirken kann. Das Ziel dieser Arbeit ist es daher, die Evidenz der antioxidativen Enzymaktivitäten der GPx-1, GR und SOD als potentielle prädiktive Risikomarker bei einem jungen, gesunden Probandenkollektiv zu prüfen. Weiterhin gilt das Interesse dieser Arbeit, weitere Parameter wie der PTP-1B und des Selens, für die ein Zusammenhang mit der Aktivität des antioxidativen Defenssystem des menschlichen Organismus beschrieben ist, auf diese Wirkung zu überprüfen. Zur Quantifizierung der frühen atherosklerotischen Gefäßwandveränderungen wurde die IMT der A. carotis communis gewählt, für die in früheren Studien ein signifikanter Zusammenhang mit dem Risiko für Atherosklerose gezeigt werden konnte.Für die Aktivitäten der GPx-1, GR und SOD und für Selen fanden sich keine signifikanten Korrelationen mit der IMT. Es konnte allerdings ein signifikanter inverser Zusammenhang für die PTP-1B-Aktivität mit der IMT festgestellt werden. Bisher wurde der PTP-1B eine wichtige Rolle in der Entstehung des Diabetes mellitus zugesprochen, was widersprüchlich zu unseren Ergebnissen erscheint. Es sind daher weitere Untersuchungen der PTP-1B notwendig.Die Aktivitäten der GPx-1, GR und SOD sind zur prädiktiven Risikoeinschätzung für kardiovaskuläre Erkrankung bei jungen gesunden Menschen ohne kardiovaskuläre Risikofaktoren unseren Ergebnissen zufolge nicht geeignet.

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