Untersuchungen zur immunhistologischen Darstellung von CD8+ T-Lymphozyten in paraffineingebettetem, lymphatischem Gewebe der Katze
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Zusammenfassung
1. Ziel dieser Arbeit war es, unter Verwendung der ZSF-Fixierung nach Beckstead (1994) und der kommerziellen HOPE® Fixierung die Eignung dieser beiden alternati-ven aldehydfreien Fixierungsverfahren für die immunhistologische Darstellung von CD8+ T Lymphozyten in paraffineingebettetem, lymphatischem Gewebe der Katze zu untersuchen.2. In der Literaturübersicht wird zunächst die Problematik der immunhistologischen Dar-stellung von fixierungs- und prozessierungssensitiven Antigenen am Beispiel des T Lymphozytendifferenzierungsantigens CD8 erläutert. Im Anschluss werden die bei-den alternativen Fixierungsverfahren vorgestellt und ein kurzer Überblick über ihren bisherigen Einsatz in der Forschung unter besonderer Berücksichtigung des immunhis-tologischen Nachweises von CD8+ T Lymphozyten in diversen Geweben verschiede-ner Spezies gegeben.3. Milz und Mesenterialllymphknoten von zwölf Katzen wurden jeweils parallel der Formalin-, HOPE®- und ZSF-Fixierung unterzogen, prozessiert und in Paraffin einge-bettet. Zusätzlich wurden jeweils Gefrierblöcke angefertigt, die als Positivkontrollen und als Standard für die Beurteilung der Färbeintensität dienten. Bei der ZSF-Fixierung erfolgte die Prozessierung nach einem institutsinternen modifizierten Proto-koll, nachdem in Vorversuchen in dem auf diese Weise prozessierten Gewebe ein po-sitiver Nachweis des T-Zelldifferenzierungsantigens CD8 hatte erzielt werden können. Die unterschiedlich fixierten Proben eines Tieres wurden jeweils parallel in einem In-kubationsansatz gefärbt und die Formalin-, HOPE®- und ZSF-fixierten Proben hin-sichtlich ihrer Färbeintensität (Intensität des Signals und Anzahl der eindeutig positi-ven Zellen) mit der jeweiligen Gefrierschnittkontrolle verglichen.4. Eine immunhistologische Darstellung von CD8+ T-Lymphozyten in formalinfixiertem Material war bei keiner Probe möglich.5. Unter Verwendung der HOPE®-Fixierung gelang bei allen Proben der Nachweis von CD8+ T-Lymphozyten, sofern im Hinblick auf postmortale Veränderungen ein mor-phologischer Strukturerhalt des Ausgangsmaterials gegeben war. Die Gefrierschnitt-kontrollen wiesen jedoch gegenüber den HOPE®-fixierten Proben in allen Fällen einen überlegenen Antigenerhalt auf; hingegen zeigten sie einen deutlich schlechteren Mor-phologieerhalt als diese. Im Vergleich zu formalinfixiertem Material war der Morpho-logieerhalt von HOPE®-fixiertem Gewebe geringfügig herabgesetzt.6. In ZSF-fixiertem Material gelang lediglich bei drei von zwölf Tieren ein Nachweis von CD8+ T Lymphozyten. Der Morphologieerhalt in ZSF-fixiertem Material wurde als vergleichbar mit formalinfixiertem Material beurteilt und war dem von Gefrier-schnitten deutlich überlegen.Verknüpfung zu Publikationen oder weiteren Datensätzen
Beschreibung
Anmerkungen
Erstpublikation in
Giessen : VVB Laufersweiler
