Epidemiologie der Tuberkulose im Einzugsgebiet der Pneumologischen Klinik Waldhof Elgershausen in den Jahren 1980-2000

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Im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit steht der epidemiologische Wandel der Tuberkulose im Einzugsgebiet der Pneumologischen Klinik Waldhof Elgershausen angesichts der welt- und deutschlandweiten sozioökonomischen Entwicklung in den letzten zwei Jahrzehnten. Des Weiteren wurden im Rahmen der Studie Merkmale des Migrantenstatus und des Krankheitsverlaufs bei einheimischen Patienten sowie stationär behandelten Migranten verglichen. Die Daten wurden aus den Krankenakten von 779 Tuberkuloseerkrankten erhoben, die in den Jahren 1980 2000 in der Pneumologischen Klinik Waldhof Elgershausen behandelt wurden. Auch wenn speziell das soziale Umfeld betreffende Daten oft lückenhaft sind, ist kein Zweifel daran, dass der Krankheitsverlauf durch soziale und wirtschaftliche Verhältnisse bei vielen der Tuberkulosepatienten (Drogensucht, Armut, fehlende soziale Einbettung) stark beeinflusst wird. Dies stellt die Behandelnden oft vor logistische Probleme und hat demzufolge Auswirkungen auf die Therapiecompliance und damit auf die Entwicklung potentieller Resistenzen.Daten und Interpretationen dieser Arbeit sind Beleg dafür, dass nicht nur eine Therapie vor Ort in den Ländern Osteuropas und der Dritten Welt, sondern bereits auch eine Förderung der Diagnostik und Prävention in den Hochprävalenzländern zur Verbesserung der Tuberkulosesituation in Deutschland beitragen würde. Die migrationsbedingten Auswirkungen, die hierzulande und in der westlichen Welt spürbar sind, sind nur durch eine globale Intervention zu bewältigen.

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