Lichtmikroskopische Charakterisierung der intrazellulären Lokalisation der Kinase HIPK2 anhand verschiedener Gen-Mutanten

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Die Dissertation untersucht die intrazelluläre Lokalisation der Kinase HIPK2. Diese Abkürzung steht für homeodomain-interacting protein kinase 2.Der erste Teil der Dissertation befasst sich mit der fluoreszenzmikroskopischen Darstellung der endogenen HIPK2. Diese Serin/Threonin-Kinase befindet sich überwiegend im Zellkern in Speckles. Der Vergleich unterschiedlicher Fixierungsmethoden zeigte, dass die besten Färbungen durch die Fixierung mit 4 %igem Paraformaldehyd in Kombination mit 0,1 %igem beziehungsweise 0,3 %igem Triton X-100 erzielt wurden. Da die Lokalisation der HIPK2 in nuklearen Speckles von der Kinaseaktivität abhängt, wurden unterschiedliche HIPK2-Punktmutanten bezüglich ihrer intrazellulären Verteilung untersucht. Dazu wurden HIPK2-Varianten mit Mutationen in den phosphorylierbaren Aminosäuren der Aktivierungsschleife in Zellen exprimiert und mittels Fluoreszenzmikroskopie dargestellt. Die Auswirkungen der verschiedenen Mutationen auf die Lokalisation von HIPK2 waren sehr unterschiedlich. Des Weiteren wurde die intrazelluläre Verteilung der Kinase in unterschiedlichen Phasen des Zellzyklus fluoreszenzmikroskopisch dargestellt, da HIPK2 unter anderem an der Regulation des Zellzyklus beteiligt ist. Hierbei zeigte sich für den HIPK2-Wildtyp vom Beginn der S- bis in die G2-Phase hinein eine Abnahme der Zellen, die ausschließlich Speckles im Kern bilden, um 24 %. Gleichzeitig stieg in diesem Zeitraum der Anteil der Zellen, die eine diffuse Verteilung von HIPK2 im Kern aufweisen, um 22 % an. Untersuchungen zur Zellzyklusregulation der intrazellulären Verteilung von HIPK2-Varianten mit Punktmutationen in der Aktivierungsschleife wiesen keine Unterschiede zur Verteilung im Vergleich zur Wildtyp-Kinase auf. Diese Ergebnisse zeigen, dass die Zellzyklus-regulierte Verteilung der HIPK2 nicht durch Phosphorylierungsereignisse innerhalb der Aktivierungsschleife reguliert wird, sondern durch andere Mechanismen die in zukünftigen Studien untersucht werden können.

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