Potentielle Auswirkungen der Sportart Nordic Walking auf Morbus Parkinson
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Zusammenfassung
Vorliegende Studie untersuchte die Auswirkungen der Sportart Nordic Walking bei Parkinson-Patienten, die diese Sportart bisher nicht durchgeführt hatten, im Vergleich zu Parkinson-Patienten, die lediglich ein Entspannungstraining und ihre gewohnten sportlichen Aktivitäten durchführten. Das Nordic-Walking-Training wurde von ausgebildeten Trainern durchgeführt und erstreckte sich über 12 Wochen. Jeder Teilnehmer leistete mindestens 22 Trainingseinheiten ab. Zusammenfassend hat sich Nordic Walking als eine für Parkinson- Patienten geeignete Sportart erwiesen. Es konnte festgestellt werden, dass die Technik dieser Sportart für Parkinson-Patienten erlernbar ist. Allerdings sollten intermittierend Korrekturen durch einen Trainer erfolgen, da die Selbsteinschätzung für Parkinson-Erkrankte erschwert ist. Weiterhin ist es für Erkrankte eine sichere Sportart, bis auf 3 Stürze kam es zu keinen nennenswerten Verletzungen. Das Training führte zu einer geringen Verbesserung der Parkinsonsymptomatik, Verbesserung von Lebensqualität, Verbesserung von Ganggeschwindigkeit und Bewegungsökonomie. Allerdings zeigte es sich jedoch in der relativ kurzen Beobachtungsphase gegenüber anderen Sportarten in den meisten Aspekten als nicht überlegen. Deshalb ist bei zukünftigen Studien eine Zunahme der Trainingsintensität und Trainingsphase einzuplanen mit einer vorherigen ausführlichen Einführung in die korrekte Durchführung der Technik.Verknüpfung zu Publikationen oder weiteren Datensätzen
Beschreibung
Anmerkungen
Erstpublikation in
Giessen : VVB Laufersweiler
