Transkutane fluorometrische Bestimmung der Indocyaningrünelimination als dynamischer Leberfunktionstest bei Hunden mit kongenitalem extrahepatischem portosystemischem Shunt

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Der portosystemische Shunt (PSS) stellt eine der häufigsten Leberfunktionsstörungen und die häufigste portosystemische vaskuläre Anomalie (PSVA) beim Hund dar. Darüber hinaus ist der kongenitale PSS (cPSS) die häufigste Ursache eines hepatoenzephalen Syndroms bei Hund und Katze. Zur Diagnose und prognostischen Bewertung einer Leberfunktionsstörung hat sich in der Humanmedizin in den letzten Jahren die transkutane spektrophotometrische Messung der Indocyaningrün (ICG)-Elimination durchgesetzt. Für den Hund ist die ICG-Elimination als dynamischer Leberfunktionstest bereits seit langer Zeit in Form einer invasiven Messung über eine serielle Blutprobenentnahme etabliert, wird jedoch aufgrund des aufwendigen Verfahrens nicht mehr routinemäßig durchgeführt. Verfahren zur transkutanen spektrophotometrischen oder fluorometrischen Messung der ICG-Elimination beim Hund wurden kürzlich beschrieben, bislang allerdings nur an gesunden Beagle mit kleiner Fallzahl.Ziel der vorliegenden Studie war, die Anwendbarkeit eines neu entwickelten Systems zur transkutanen fluorometrischen Messung der ICG-Elimination bei Hunden mit einem PSS vor und nach Verschluss des Shuntgefäßes im Vergleich zum Goldstandard, der invasiven Messung mittels seriell entnommener Blutproben, zu überprüfen. Weiterhin sollte anhand der transkutanen Messung der Unterschied vor und nach Verschluss des Shuntgefäßes beziehungsweise die Unterscheidbarkeit zwischen offenem und verschlossenem PSS untersucht werden.

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Giessen : VVB Laufersweiler Verlag

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