Der prädiktive Wert der Akut-Testung mit inhalativem Stickstoffmonoxid auf den klinischen Effekt von hochdosierten Calciumantagonisten bei Patienten mit schwerer Pulmonaler Hypertonie

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http://dx.doi.org/10.22029/jlupub-13322

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Nur eine geringe Anzahl der Patienten mit pulmonalarterieller Hypertonie (PAH) profitieren klinisch von einer Therapie mit hochdosierten Calciumkanalblockern (CCB). In verschiedenen retrospektiven Studien wurden Response-Kriterien für die hämodynamische Akut-Response auf Vasodilatatoren vorgeschlagen, die den klinischen Effekt der CCB-Therapie voraussagen sollen.Das Ziel unserer Studie war, den Vorhersagewert der von Rich (et al. 1992) vorgeschlagenen Akut-Response-Kriterien (Rich-Kriterien) zu bestimmen. In einer post-hoc-Analyse wurden auf der Basis einer Clusteranalyse der mPAP-Response und PVR-Response Entscheidungskriterien gesucht, die die Vorhersage einer klinischen Response bei IPAH-Patienten ermöglichen. Diese Kriterien wurden mit den "ESC-Kriterien" für Vasodilatatoren verglichen.Wir untersuchten 399 Patienten (110 IPAH, 289 Nicht-IPAH) und ihre hämodynamische Response auf inhalatives NO. Patienten mit einem mPAP- und PVR-Abfall von mindestens 20 % (Rich-Kriterien) wurde eine hoch-dosierte Calciumkanalblocker-Therapie angeboten. Primärer Endpunkt der Untersuchung war die klinische Response nach einem Jahr unter CCB-Therapie.Unter den 399 Patienten mit Katheter-Untersuchung waren 89 Patienten (22,3 %), die die Rich-Kriterien erfüllten. Nach einem Jahr wurden 20 klinische Responder (5 %) identifiziert, von denen 95 % IPAH-Patienten waren (p<0,001), und insgesamt 17,3 % aller IPAH-Patienten repräsentierten. Die Clusteranalyse der IPAH-Patienten zeigte zwei Cluster. Cluster 1 enthielt Patienten mit einer höheren Akut-Response als Cluster 2, sowohl bezüglich des PVR-Abfalls (47,0+/-12,5 % vs. 8,4+/-12,6 %) als auch bezüglich des mPAP-Abfalls (38,0+/-12,4 % vs. 7,0+/-10,1 %). Die Sensitivität und Spezifität der von der Clusteranalyse abgeleiteten Kriterien betrug respektiv betrachtet 88,2 % und 85,0 %, verglichen mit 80,0 und 92,9 % der ESC-Kriterien.Zusammenfassend findet sich eine klinische Response auf eine CCB-Therapie fast ausschließlich bei IPAH-Patienten. CCB-Responder können durch die hämodynamische Testung mit inhalativem NO identifiziert werden. Die Clusteranalyse-basierten Kriterien zeigen eine höhere Sensitivität aber geringere Spezifität als die ESC-Kriterien.

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