Vergleich zweier Werkstoffe zu Herstellung temporärer Kronen und Brücken : Eine klinische Studie
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Gegenstand der vorliegenden klinischen Studie war es zu untersuchen, ob sich ein neueingeführtes temporäres Kronen- und Brückenmaterial von einem etablierten Werkstoff in Bezug auf Verarbeitbarkeit, Oberflächenbeschaffenheit, Interaktion mit dem Weichgewebe, Farbgebung/ Farbstabilität und Integrität (Haltbarkeit) unterschied. Im Rahmen der Untersuchung erhielten 80 Patienten insgesamt 250 temporäre Restaurationen (126 Luxatemp, 124 Protemp). Zu jeder temporären Versorgung wurde ein Protokoll geführt. Die erhobenen Daten wurden zur Analyse non-parametrischen Testverfahren unterzogen, zur multifaktoriellen Prüfung von Einflussfaktoren auf bestimmte Parameter kamen Regressionsmodelle zum Einsatz (logistische Regression, Cox-Regression). Die unifaktorielle statistische Auswertung der Ereigniszeiten erfolgte mit Hilfe der Kaplan-Meier-Methode. Für alle Tests wurde das Signifikanzniveau mit p < 0,05 festgelegt.Hinsichtlich der Verarbeitbarkeit, Oberflächenbeschaffenheit, Interaktion mit dem Weichgewebe und Farbe unterschieden sich die Materialien in Bezug auf manche der untersuchten Eigenschaften. Die Haltbarkeit der Werkstoffe unterschied sich nicht.Die größte Schwäche beider Materialien liegt nach wie vor in der mechanischen Stabilität. Beide Materialien sind zur Kurzzeitanwendung gleichermaßen geeignet. Ist eine längere Tragedauer der Interimsversorgung vorgesehen, sollte auf weniger frakturgefährdete Konstruktionen (z.B. kunststoffverblendetes Nicht-Edelmetall-Gerüst) zurückgegriffen werden.
