Der Stellenwert des Knotens sowie der Feinadaptation unter Verwendung des StratafixTM-Fadens bei drei zu testenden Nahttechniken : eine Studie an 192 Sehnen am Tiermodell

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In der vorliegenden Dissertationsschrift wurden die biomechanischen Eigenschaften einer neuentwickelten primären Beugesehnennaht im Vergleich zur konventionellen modifizierten Kirchmayr-Kessler-Naht mit verschiedenen selbstsichernden Stratafix-Fäden am Tiermodell untersucht.Das Ziel der experimentellen Arbeit bestand darin den Stellenwert des Knotens und der zirkumferenten Feinnaht unter Verwendung dreier selbstsichernder Nahtmaterialien des Types Stratafix zu überprüfen. Das Stratafix Nahtmaterial wurde in der konventionellen modifizierten Kirchmayr-Kessler-Naht mit und ohne Knoten sowie unter Verwendung einer zirkumferenten Feinadaptation getestet. Zwei weitere Sehnennähte wurden aufgrund der vorliegenden Besonderheit des Stratafix Fadens mit selbstverriegelnder Schlaufe auf Grundlage biomechanischer Erkenntnisse entwickelt. Die Arbeitshypothese lautete, ob es durch selbstsicherndes Nahtmaterial ohne Knoten möglich ist, die Zugfestigkeit einer geknoteten Naht zu erreichen. Des weiteren sollte geprüft werden, ob eine epitendinöse Naht einen weiteren Stabilitätsvorteil bringt. Geprüft wurden die maximale Kraftentwicklung, die Kräfte bei definierter Spaltbildung, die Kräfte bei Nahtversagen sowie der Versagensmechanismus der Nähte an sich. Bewertet werden sollte einerseits die Stabilität der neuentwickelten primären Beugesehnennaht und andererseits, ob eine knotenlose Verriegelung mit dem Ziel der frühfunktionellen Beübung überhaupt möglich ist. Zur Bewertung und Übertragung der Versuchsergebnisse auf den Menschen war die morphologische Übereinstimmung humaner und porciner Sehnen zu diskutieren.Für die Versuche wurden 192 porcine Sehnen des M. extensor digitorum III aus dem Vorderlauf präpariert, durchtrennt und in den unterschiedlichen Nahttechniken wieder nach handchirurgischen Kautelen adaptiert. Im Anschluss erfolgte die Bestimmung der Maximallast und der unterschiedlichen Spaltbildungen im Zugversuch.

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