Modulation pulmonaler antigenpräsentierender Zellen nach topischer Applikation des Toll-like receptor 7 Liganden Imiquimod (Aldara®)

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In der vorliegenden Arbeit handelt es sich um die Frage, ob durch eine lokale Applikation des TLR-7 Agonisten Imiquimod (Aldara) auf die Haut eine Modulation der pulmonalen Leukozyten möglich ist. An eine Placebo-Kontrollierten Studie am Mausmodell konnte gezeigt werden, dass durch TLR-7 Hautstimulation eine Modulation der respiratorischen DCs, der B-Zellen sowie der NK Zellen möglich ist. Dabei war die Modulation der DC Subpopulationen von besonderem Interesse. hier konnte aufgezeigt werden, das die respiratorischen MoDCs absolut und relativ nach 7 Tagen Behandlung mit 0,6mg Imiquimod signifikant ansteigen. Des weiteren wurden die pulmonalen Zytokine untersucht. Auch hier zeigten sich einige Veränderungen der Zytokinproduktion durch respiratorische Leukozyten. Trotz Modulation der pulmonalen Leukozyten und Zytokine konnten keine Zeichen einer Entzündung in der Lunge aufgezeigt werden. Die pulmonale histopathologische Untersuchung nach TLR-7 Hautstimulation war unauffällig. Es waren keine Leukozyteninfiltrate oder eine Verdickung der Alveolarsepten zu sehen. Ergänzt wurde die Untersuchung durch eine BAL. Dort konnten keine Veränderungen der respiratorischen Leukozytenzahlen nach Imiquimod Behandlung nachgewiesen werden. Die lokale Applikation mit dem TLR-7 Agonisten Imiquimod (Aldara) ist eine neue Methode respiratorische Leukozyten zu modulieren und dadurch eventuell eine zu starke Immunantwort zu hemmen. Das Besondere an der Methode ist die nicht invasive Verabreichungsform.

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