Glutamin bei herzchirurgischen Eingriffen : Effekte auf die polarisierte T-Zell-Zytokineexpression

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Vor allem immunkompetente Zellen benötigen Glutamin als Substrat für ihren Stoffwechsel. Dieser Bedarf ist im Zustand der Aktivierung deutlich erhöht. Bei kardiochirurgischen Patienten kommt es durch den Einsatz der Herz-Lungen-Maschine nicht nur zu einer generellen Aktivierung des Immunsystems, sondern auch zu einer Polarisation der Th1/Th2-Immunantwort zugunsten der Th2-Zellen. Dadurch verändert sich ebenfalls das Zytokinmuster mit einer verminderten Produktion an IL-2 und einer gesteigerten IL-10 Synthese. Diese Polarisation zu Lasten der Th1-Zell-gesteuerten Immunantwort hat durchaus eine klinische Bedeutung, da sie mit einer Immunsuppression einher geht und somit einen Einfluss auf die infektiöse Morbidität nimmt. Ziel dieser Untersuchung war es, zu prüfen, ob durch die perioperative Verabreichung von Glutamin bei Patienten, die sich einem herzchirurgischen Eingriff unterziehen, die infektiöse Morbidität reduziert und die Funktion der Lymphozyten aufrecht erhalten werden kann. Als Hauptzielkriterien definierten wir die Beobachtung von Veränderungen in der Anzahl an IL-2 produzierenden T-Lymphozyten und der Infektionsrate. Als Nebenzielkriterien schauten wir auf Veränderungen der Anzahl an T-Zellen, die die proinflammatorischen Zytokine IL-1 und IL-8, beziehungsweise das antiinflammatorische Zytokin IL-10 synthetisierten und auf Veränderungen des Plasma-Glutamin-Spiegels.

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