Energiebilanzen von Mutterschafen im prä- und postpartalen Zeitraum in Bezug zur Aufzuchtleistung von Lämmern
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Zusammenfassung
Die Lammfleischproduktion repräsentiert die wichtigste Einnahmequelle der deutschen Schafhaltung. In diesem Zusammenhang ist die Zeitspanne von dem Beginn der Trächtigkeit bis zum Absetzen der Lämmer besonders entscheidend für eine erfolgreiche Lämmeraufzucht. Die Gesundheit sowie die Gewichtszunahme des Lammes prä- und postnatum ist dabei eng mit der maternalen Energiebilanz verknüpft. Gleichzeitig stellen Futterkosten den größten Anteil der Fixkosten eines Schäfereibetriebs dar. Eine frühzeitige Selektion von Mutterschafen hinsichtlich ihrer Energiebilanz und eine langfristige Steigerung ihrer Futtereffizienz durch züchterische Maßnahmen können dazu beitragen, die Futterkosten zu senken. Bei einer gleichbleibenden oder sogar verbesserten Aufzuchtleistung der Lämmer, sind darüber hinaus noch gesteigerte Einnahmen über das Lammfleisch möglich.Der Begriff der Energiebilanz dient zur quantitativen Beurteilung des Energieumsatzes bzw. des Energiezustandes eines Tieres. Um Rückschlüsse auf die Energiebilanz von Mutterschafen prä- und postpartum ziehen zu können, werden in der vorliegenden Arbeit Merkmale der Körperkondition, des Methanausstoßes, der Mineralstoffversorgung sowie bestimmter Stoffwechselparameter im Blut untersucht. Vor diesem Hintergrund werden auch verschiedene Rassen und Produktionssysteme betrachtet. Bisherige Forschungen fokussierten sich zumeist nur auf einzelne der genannten Merkmale und ließen darüber hinaus die Auswirkungen der maternalen Energiebilanz auf das Lamm außer Acht. Gerade diese generationsübergreifenden Einflüsse wurden im Rahmen der vorliegenden Arbeit sowohl auf phänotypischer als auch auf genetischer Ebene untersucht.Verknüpfung zu Publikationen oder weiteren Datensätzen
Beschreibung
Anmerkungen
Erstpublikation in
Giessen : VVB Laufersweiler Verlag
