Versuche zur Eignung verschiedener Puffer bei der instrumentellen Besamung der Bienenkönigin (Apis mellifera)

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Das Ziel dieser Untersuchungen war es, den im allgemeinen bei derinstrumentellen Besamung der Biene verwendeten Trispuffer (TP) gegen einenPhosphatpuffer (PP) nach Sorensen mit erprobten und neuenUntersuchungsmethoden auszutesten. Zusätzlich wurde der Effekt eineseinprozentiger Eidotterzusatzes überprüft. 8-9 Wochen nach der instrumentellen Besamung wurde die Spermatheka derKöniginnen freipräpariert, die Spermienzahl bestimmt und die Spermaqualitätanhand der Motilität, der Integrität der Plasmamembran nach Anwendung desHypoosmotischem Schwelltests und der Vitalitätsfärbung mit demFluoreszenzfarbstoff Bisbenzimid (HOECHST 33258) beurteilt. DerHypoosmotische Schwelltest und der Fluoreszenzfarbstoff Bisbenzimid warenbisher nur an Säugetierspermien erprobt. Bei der Untersuchung des Spermatheka-Inhaltes war der Effekt von Puffer- undEidotterzusatz auf die Anzahl an Spermien und die Anfangsaktivität signifikant.So war die Gesamtzahl bei der Phosphatpuffer-Gruppe höher als bei derTrispuffer-Gruppe [0,881 (2,858) bzw. 0,195 (3,606); g(SF)], der Eidotterzusatzführte jeweils zu einer Erhöhung der Spermienzahl. Die Anfangsaktivität war bei der Trispuffer-Gruppe besser ausgeprägt als beider Phosphatpuffer-Gruppe; der Eidotterzusatz führte zu einer zusätzlichenSteigerung. Für die Motilität ergab sich ein entsprechender Effekt des Puffers.Keine Effekte zeigten sich auf die Anzahl lebender Spermien und den ORW.Die entsprechenden Untersuchungen von Frischsperma ließ keine Effekte derbeiden Variablen erkennen. Bei den Königinnen, die zur Eiablage kamen, erfolgte dies nach Zusatz vonDotter früher (p<0,05) als ohne Zusatz (6,9 bzw. 8,8 Tage bei PP und 6,39 bzw.9,5 Tage bei TP). Bei Erfassung der Brutentwicklung steigerte derEidotterzusatz die Verluste (p<0,0003). Nach 14 Tagen war jedoch keinUnterschied mehr feststellbar. Die Ergebnisse bestätigen die in den Vorversuchen festgestellte gute Eignungvon Phosphatpuffer zur Verwendung bei der instrumentellen Besamung; sieweisen weiterhin auf einen positiven Effekt des Eidotterzusatzes hin.

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Giessen: http://www.dvg.net/ DVG Service, 2004

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