Charakterisierung verschiedener Verneblersysteme und Untersuchung der Übertrittskinetiken von inhalativ verabreichten Fluoreszenzfarbstoffen sowie von Salbutamol am Modell der isolierten Kaninchenlunge

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Die Inhalation bietet dank eines direkten Zugangs zur Lunge die Möglichkeit einer gezielten intra- und transpulmonalen Medikamentenapplikation. Viele der heutigen inhalativen Therapiestrategien sind jedoch mit dem Nachteil einer nur kurzen Wirkdauer behaftet. Aus diesem Grund könnte eine gezielte, retardierte Wirkstofffreisetzung aus inhalierbaren Carriersystemen, wie z. B. Liposomen oder bioabbaubaren Nanopartikeln von großem Nutzen sein. Für die Entwicklung solcher Controlled Release-Formulierungen ist es essentiell, dass sowohl geeignete Modellsubstanzen als auch geeignete Vernebler zur Verfügung stehen. Ziel dieser Arbeit war es daher geeignete Modellsubstanzen und Geräte zur späteren Verneblung von Controlled Release-Formulierungen zu finden. Zu diesem Zweck wurden die drei Fluoreszenzfarbstoffe 5(6)-Carboxyfluorescein (CF), Trinatrium 8-Methoxypyren-1,3,6- Trisulfonsäure (MPTS) und Rhodamin 6G (R6G) mit einem piezoelektrischen Vernebler (Aeroneb®Professional) in die isolierte Kaninchenlunge vernebelt und hinsichtlich ihres Übertritts ins Perfusat sowie der Gesamtwiederfindung miteinander verglichen. Zusätzlich wurde untersucht, inwieweit ein Perfusionsmedium mit höherem osmotischen Druck, eine Instillation des Farbstoffes in die Kaninchenlunge und die Erzeugung einer experimentellenpulmonalen Hypertonie die Übertrittskinetik von CF beeinflussen kann. Im Rahmen dieser Arbeit wurden weiterhin die in der eigenen Arbeitsgruppe entwickelten Aerosolgeneratoren Small Animal Dry Powder Aerosol Dispensor (Pulververnebler) und AKITA2APIXNEB (piezoelektrischer Flüssigvernebler) hinsichtlich Partikelgrößenverteilung und Lungendeposition mit kommerziell erhältlichen Geräten (DP-4 Dry Powder InsufflatorTM und Aeroneb®Professional) verglichen. Im Falle des piezoelektrischen Verneblers wurde die Lungendeposition mit einer 99mTechnetium-Kochsalzlösung bestimmt, während die Lungendeposition des Small Animal Dry Powder Aerosol Dispensor durch Filterversuche ermittelt wurde. Die Medikamentenapplikation in die Lunge und die Übertrittskinetik des Wirkstoffes wurden für den AKITA2APIXNEB durch Verneblung von Salbutamollösungen unterschiedlicher Konzentrationen und für die Pulververnebler durch Applikation von mikronisiertem Salbutamolpulver untersucht.

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Giessen : VVB Laufersweiler

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