Tumor-Stromazell-Interaktion im Lewis-Lungenkarzinom-Modell

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Ziel dieser Arbeit war die Untersuchung der Interaktion von Tumorstromazellen am Beispiel muriner Monozyten / Makrophagen mit Lewis-Lungen-Karzinom-Zellen (LLC1-Zellen). Im Fokus des Interesses stand dabei die Untersuchung des Proliferations- und Zytokinexpressionsverhaltens unter gegenseitiger Cokultivierung. Des Weiteren interessierte uns der Effekt des Multikinaseinhibitors Sorafenib auf LLC1-Zellen, murine Monozyten / Makrophagen sowie auf deren wechselseitige Interaktion.Wir generierten aus murinem Knochenmark sowohl Monozyten als auch Makrophagen und inkubierten die ausdifferenzierten Zellen zusammen mit LLC1-Zellen. In einer weiteren Versuchsreihe fügten wir miteinander interagierenden Monozyten / Makrophagen und LLC1-Tumorzellen den Multikinaseinhibitor Sorafenib hinzu. Die aus den Cokultivierungsversuchen gewonnenen Medien wurden für Proliferationsversuche sowie Cytokinexpressionsuntersuchungen verwendet. Unsere Ergebnisse zeigen die Bedeutung der Tumorstromazellen für malignes Zellwachstum. Wir fanden ein signifikant gesteigertes LLC1-Zellwachstum unter der Inkubation mit monozyten- und makrophagenkonditionierten Medien. Des Weiteren zeigte sich eine deutliche Zunahme von proinflammatorischen Zytokinen in den Medien, welche aus der Interaktion von LLC1-Zellen mit Monozyten / Makrophagen stammten. In den Sorafenib beeinflussten Versuchen zeigte sich eine Reduktion des LLC1-Zellwachstums sowohl unter der Applikation von Sorafenib als auch unter sorafenib-monozyten- und makrophagenkonditionierten Medien. Weiterhin führte die Applikation von Sorafenib zu Monozyten- / Makrophagenpopulationen zu einer deutlichen Proliferationsabnahme der Monozyten / Makrophagen. Damit konnten wir zum einen zeigen, dass Sorafenib einen direkten Effekt auf LLC1-Zellen hat und zum anderen konnten wir Sorafenib ein immunmodulatorisches Potenzial nachweisen. Des Weiteren zeigte sich uns ein stärkerer wachstumsinhibitorischer Trend für Sorafenib unter der Tumorstromainteraktion im Vergleich zu seiner Wirkung alleine auf LLC1-Zellen. Hinsichtlich des Zytokinexpressionsmusters von LLC1-Zellen und Monozyten / Makrophagen führte Sorafenib zu einer deutlichen Abnahme proinflammatorischer Zytokinkonzentrationen und einer Steigerung antiinflammatorischer Zytokinspiegel in den konditionierten Medien.

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