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In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob die Wahrnehmungsschwelle für peripher dargebotene Reize durch wiederholte Präsentation beeinflusst wird. Außerdem wurde geprüft, ob Wahrnehmungslernen stimulusspezifisch ist und ob es an den Ort des Gesichtsfelds gebunden ist.
Eine Gruppe von 27 Erwachsenen trainierte Nonius-Reize, die in zwei verschiedenen Exzentrizitäten vorlagen. Eine Reizexzentrizität wurde trainiert, wobei die untrainierte Reizexzentrizität als Kontrollreiz in den Kontrolldurchgängen vor und nach dem Training verwendet wurde. Dabei trainierten 19 Personen die kleine Exzentrizität, 8 Probanden die große Exzentrizität. Das Reizmaterial waren 8 kreisförmig um einen Fixationspunkt vertikal angeordnete Balken. Ein Balken, welcher der zu erkennende Stimulus war, war in zwei Hälften geteilt, die gegeneinander verschoben (Nonius) waren. Das Training mit Nonius-Reizen führte zu einer deutlichen Erhöhung der Sensitivität für trainierte Reize. Bei der großen sowie auch bei der kleinen Exzentrizität wurde die Wahrnehmungsschwelle während des Trainings signifikant herabgesetzt. Die Verbesserung der Diskriminationsfähigkeit war jedoch stimulusspezifisch, der jeweils vor und nach dem Training durchgeführte Kontrolldurchgang, in dem entsprechend der untrainierte Stimulus dargeboten wurde, wies generell keine signifikante Leistungsverbesserung auf.
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