Oberflächenqualität von vier Nanopartikelkompositen und einem Hybridkomposit nach Anwendung verschiedener Polierverfahren
Lade...
Datum
Autor:innen
Betreuer/Gutachter
Weitere Beteiligte
Beteiligte Institutionen
Herausgeber
Zeitschriftentitel
ISSN der Zeitschrift
Bandtitel
Verlag
Lizenz
Zitierlink
Zusammenfassung
Ziel der vorliegenden in vitro Studie war es, die Oberflächenqualität von vierNanokompositen und einem traditionellem Hybridkomposit nach unterschiedlicherAusarbeitung und Politur zu bewerten. Dabei sollte die Eignung von drei unterschiedlichen Poliersystemen in Kombination mit verschiedenen Ausarbeitungsverfahren untersucht werden. Zu den untersuchten Kompositen zählten die Nanohybridkomposite Premise (Kerr Hawe), Tetric Evo Ceram (Ivolclar Vivadent), Ceram X Duo (Dentsply DeTrey) sowie das Nanofüllerkomposit Filtek Supreme (3M ESPE). Als Referenzprodukt diente das Mikrohybridkomposit Herculite XRV (Kerr Hawe). Von jedem Komposit wurden 60 plane Prüfkörper mit einer Grundfläche von 7 mm x 7 mm und einer Höhe von 4mm hergestellt.Insgesamt ergab sich somit ein Probenumfang von n= 300 Prüfkörpern. Mit Hilfe einer Sandpapierscheibe der Körnung 600 grit wurde eine standardisierte Oberfläche geschaffen. Von den 60 hergestellten Prüfkörpern pro Komposit wurden jeweils 15 Proben mit einem von drei unterschiedlichen Ausarbeitungsverfahren bearbeitet. Zur Anwendung kamen ein 30 mym Diamantfinierer (AV1), die Kombination aus einem 30 mym und einem 20 mym Diamantfinierer (AV2), sowie eine Abfolge aus einem 30 mym Diamant- und einem Hartmetallfinierer (AV3). Die übrigen 15 Prüfkörper wurden mit dreistufigen Sof-Lex Disks (mittlere, feine, sehr feine Körnung) bearbeitet. Da dieses Poliersystem als akzeptierter klinischer Standard gilt, sollte es als Referenz zum Vergleich mit den übrigen Poliermethoden dienen. Des Weiteren wurden die 15 Prüfkörper der jeweiligen Ausarbeitungsverfahren in drei Untergruppen mit n = 5 Prüfkörpern unterteilt. Die Proben der ersten Untergruppe wurden mit dem dreistufigen Astropol-Poliersystem (Ivoclar Vivadent), die der zweiten Untergruppe mit dem Einschrittsystem Opti Shine (KerrHaWe) und die der dritten Untergruppe mit dem zweistufigen Poliersystem Enhance/PoGo (Dentsply) poliert. Daraus ergaben sich 10 Untersuchungsgruppen pro Komposit.Die rasterelektronenmikroskopischen Befunde standen weitestgehend im Einklang mit den profilometrischen Ergebnissen. So konnten nach Politur mit Astropol im Vergleich zu den anderen Poliersystemen bei allen fünf Kompositen am häufigsten glatte homogene Areale (Merkmal 1: durchschnittliche 30,1%) beobachtet werden. Dahingegen ließ OptiShine hauptsächlich gering raue (Merkmal 2: durchschnittlich 52,5%) und sehr raue Anteile (Merkmal 3: durchschnittlich 41,6%) auf den Probenoberflächen zurück.Verknüpfung zu Publikationen oder weiteren Datensätzen
Beschreibung
Anmerkungen
Erstpublikation in
Giessen : VVB Laufersweiler 2009
